22-Synagogen-Projekt Rhein-Sieg-Kreis: Schuld bekennen – Gedenken – Zeugnis geben in Stille und Wort

Beginnt in


31. Januar 2026

10:00 / 14:00

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte!

Als wir im vergangenen November eine Karte unserer Region sahen, auf denen die 22 Synagogen durch jeweils einen Punkt mit einem winzig kleinen Feuer gekennzeichnet waren, waren wir wegen der Anzahl schockiert…weiterlesen

Unser nächster Ort ist Siegburg, eigentlich geplant am 15.11.2025. Aus Krankheitsgründen müssen wir die nächsten beiden Termine (Siegburg und Bad Honnef/Friedhof Seldorf) in das neue Jahr verschieben. 

Treffpunkt: (So war es in Beuel. Der Plan wird den Gegebenheiten angepasst.)

  • 10 Uhr, an der Kirche St. Josef, Beuel. – 10:00-10:30 Meditation in der Kirche. Die nächsten Stationen:
  • 10:45: Stilles Gehen zur Gedenkstätte. Stolpersteine auf dem Weg individuell „begrüßen“, „ehren“.  1. Council:  Nach innen lauschen. Kontemplativ schreiben, lesen.
  • 11:15: Stilles Gehen zur Versöhnungskirche. „Was in mir und außerhalb will versöhnt werden? Was bedeutet „Versöhnung“ überhaupt für mich?
  • 11.45-12:30: Stilles Gehen zum jüdischen Friedhof Schwarz-Rheindorf
    12:30-13:00: Information/Mittagspause, spontane Gebete
    13:00-13:15: Rezitationen
    13:15-14:00: Rückweg in Stille. Gegenüber Synagogen-Denkmal Alter Zoll: Schluss-Council.

Mitzubringen (hat sich bewährt):

– rote oder weiße Grablichter
– Blumen nach Deinem/Ihren Geschmack (nach jüdischem Brauch werden auf Grabsteine Steine gelegt, aber auf den Boden, an Stolpersteinen, anderen für uns wichtigen Gedenkorten können Blumen genau Dein/Ihr richtiges Symbol sein)
– für die Männer: eine Kippa (oder andere Kopfbedeckung)
– evtl. zusammenfaltbarer 3-beiniger Hocker, wenn Sie einen haben. (vielleicht schaffen wir uns ein paar an…)
Regencape und Plastiktüte, damit wir auch bei Regen (außer bei starkem Regen!) draußen sein können.  (die Plastiktüte zum Unterlegen, beim Sitzen auf einer Bank o.ä. oder für nass gewordene Sachen)
– Wasser, Snack für eine gemeinsame Pause
– Notizbuch
– evtl. Lieblings-Gebet/Gedicht
– für Sie/Dich wichtiges Symbol, Foto o.ä., das Sie in die Mitte des Kreises legen könnten (zu Beginn und am  Ende)

Sie sind auch ohne einen der aufgezählten Gegenstände willkommen!

Anmeldung: Bitte bis 24 Std. vor  jeder Veranstaltung (danach bitte anrufen, wenn Sie noch teilnehmen möchten), schriftlich, bitte mit Ihrer HANDY-NR! Über Handy ist uns allen eine schnelle Verbindung möglich. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung mit – vielleicht – weiteren Informationen und meiner Handy-Nr.

Gebühr: Keine. Spende für Tempel und Friedensarbeit willkommen, bar oder: Konto überweisen: Sparkasse Köln/Bonn IBAN DE55 3705 0198 0032 9013 40 oder PayPal.
Sie erhalten nähere Infos am Tag der Veranstaltung,  jeweils bei der Begrüßung vor Ort,  und einen Ablaufplan.

Weitere Termine:
31.01.2026:
Siegburg, Synagogen-Mahnmal Am Brauhof (700 m vom Bahnhof, ca. 10 min zu Fuß, OpenStreetMap Link).NÄHERES IST BALD HIER ZU LESEN. Planen Sie bitte ca. 4 Stunden ein, ab 10 Uhr.

14.02.2026 (Verschobener Termin von November 2025): Jüdischer Friedhof in Selhof, Bad Honnef. Auf der Helte, Höhe Hausnr. 26. OpenStreetMap Link

14:30 Treffpunkt: Lidl-Parkplatz, Hausdorffstraße Bonn
14:45: Abfahrt mit PKW
15:30: Selhof Friedhof: Information zu diesem unvergleichlich schönen, eindrucksvollen Friedhof. Gebet oder Gedicht zur Einstimmung. Stilles, individuelles Gehen und Verweilen auf dem Friedhof. Wenn es nicht regnet oder schneit, ein paar Zeilen schreiben.
16:30: Kurze, intensive Runde im Stehen bei heißem Tee aus der Thermoskanne.
16:50: Fahrt in den Ort zu einer Kirche, die uns aufnimmt, Wärme, Licht, Stille, Schutz schenkt: Kerzen entzünden.
17:20-18:00: Längeres Schreiben, Vortragen. Gebete, Gedichte, wenn möglich ein Lied anstimmen. Wir besprechen, spätestens jetzt, wie wir weiter vorgehen. – Abschluss-Kreis – Wo? Zur Andacht bleiben? Ingo und ich machen Vorschläge. Möglich ist, still zurück zu fahren zum Lidl-Parkplatz oder jeder individuell nach Hause. Oder zusammen ein Abendbrot einzunehmen, still und dankbar, und dann nach Hause/nach Kessenich zu fahren.

Leitung: Monika Winkelmann. Mit Ingo Thies (Tempel der Freundschaft)

2011 Laienordinierte im Zenpeacemaker Orden, Lehrerin für Kreatives Schreiben seit 1991
Soto-Zen-Praktizierende; seit 2019 intensiv in der everyday zen foundation
Geisteswissenschaften, selbständige Pädagogin, Schreibgruppentherapie (in TZI ausgebildet)
Dialog-und Versöhnungsseminare/-Pilgerreisen:  Kontemplation -Selbsterfahrung – Schreibkunst – Lebenskunst
[Bei allen meinen Angeboten spielen Sitzen und Gehen in Stille, buddhistische oder säkulare Meditation, Achtsamkeitstraining, Kontemplation, Weisheitstexte eine tragende oder kleinere Rolle. Ich versuche stets, deutlich zu machen, was Sie erwarten dürfen. Wir verständigen uns zu Beginn über Befürchtungen. Von den Zenpeacemaker-Retreats bin ich gewöhnt, dass christliche, jüdische, seltener islamische (Sufistische)  und allgemein poetische und Alltags-Beiträge eingebracht werden. Ich begrüße das, was ist. Das heißt, dass zum Beispiel christliche, jüdische, humanitäre Beiträge ein Übergewicht haben sollten!

Sprachen: Alle willkommen, es gibt Übersetzungsprogramme. Sehr gute und gute Verständigung möglich auf Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch.

Mögen alle Wesen Frieden kennen.

Mögen alle Wesen von unserer Liebe berührt werden.

Mögen wir die gemeinsame Quelle aller Religionen, allen Seins erkennen.

 

Herzlichst,

Ihre

Monika Winkelmann

 

Empfohlene Literatur:

Perry Schmidt-Leukel: Das himmlische Geflecht. Buddhismus und Christentum – ein anderer Vergleich.

Rodger Kamenez: The Jew in the Lotus.

Rodger Kamenez – Ein Jude im Lotussitz, posted by Sandra Borchert  in „RAAWI -Jüdisches Magazin“

Rodger Kamenetz – Ein Jude im Lotussitz