Buchstudien-Projekt: “Unseren Platz einnehmen – Der buddhistische Weg zum wirklichen Erwachsensein”

Beginnt in


14. November 2021

15:30 / 18:30

Veranstaltungsort

Online Termin

Auch als Hybrid-Veranstaltung möglich, d.h. das Angebot ist – wie vorher – per Skype (oder Zoom, wenn zur viele teilnehmen) UND ich freue mich wieder über persönliches Erscheinen im “Kleinen Tempel” bzw. in einem dazu gemieteten Raum, falls wir den brauchen.

Nach dem ausgezeichneten Buch des Zen-Priesters und Lehrers, Autors und Dichters Norman Fischer. Es lohnt sich, sich das Buch zu besorgen. Sonst kann ich es auch kapitelweise kopieren und diese Seiten jeweils zur Verfügung stellen.

Ziel:
Erwachsen werden und Erwachen zusammen denken können und leben lernen. Den oder die Bodhisattva, die in uns sicherlich schon früh angelegt war, ins Leben rufen als edelste Version unseres Selbst

Zitat (Norman Fischer, obiges Buch):
“Obwohl der Prozess des Reifens ohne Ende ist und wir uns alle mittendrin befinden, können wir einander durch unser menschliches Gefühl helfen, das immer weiser ist, als wir es sind”

Im Herbst 2021 geht das Buch, durch das ich den Autoren, Dichter, Zen-Priester und Dharma-Lehrer Norman Fischer kennen lernte, vielleicht vor zwanzig Jahren, als unser Neues Studienbuch an den Start!

Termine:
14.11., 12.12.2021, 23.1., 20.2., 20.3.2022
Es wird vier dreimonatige Blöcke geben, wobei die Termine nach Ostern noch nicht ganz feststehen. Ganze Studientage sind denkbar, werden diskutiert.

Zeit:
Jeweils Sonntags, von 15:30-18:30 Uhr

Anmeldung: Kontakt

Inhalt:
Wir werden miteinander sitzen, uns Kapitel für Kapitel vornehmen, (freiwillig) zu Hause lesen. Ich werde jeweils über jedes Kapitel einen Vortrag halten und wir werden darüber miteinander ins Gespräch kommen. Da sich der Inhalt des Buches vor allem um die Konzeption, Reflexion und Evaluation der spirituellen Begleitung einer Gruppe von drei Jugendlichen dreht mit Norman als Moderator bzw. Mentor, während die kreative Leitung in den Händen der jungen Männer liegt, ist das Projekt an sich wie der Prozess sicherlich nicht nur für mich außerordentlich inspirierend. (Jede*r von uns trägt in sich wahrscheinlich einen unerlösten Jugendlichen, eine, die nicht gesehen und gehört, geschweige denn, geschickt geleitet worden ist.)

Nach jedem Seminar gebe ich Euch aktivierende Fragen mit, die ich Euch bitte zu beantworten. Je nach Gruppengröße füttern wir diese Antworten bzw. deren Essenz in das jeweilige nächste Treffen ein.

Das Buch:
Norman dokumentiert in einem reflektierenden Erzählton, wie sich die Gruppe zusammenfindet, auf Bitte der Eltern der jungen Menschen, welche und wie Gruppenregeln etabliert werden, wie die Gruppe bzw. die Einzelnen (deren Namen und genaue Umstände nicht genannt werden) sich entwickelten, mit Höhen und Tiefen. Es geht um Reifung und Reife. Um eine Definition von Erwachsenwerden und Erwachsensein, die Lust macht, uns belebt, voller Anspruch und verbunden mit der ehrlichsten und edelsten Vision unseres Selbst, in der wir uns aufrichtig wiederfinden können. So inspiriert, gehalten, angeregt und ermutigt, herausgefordert und gewürdigt, können (junge) Menschen mit der Definition von Reife (bzw. Vision) wachsen, in sie hinein, und diese Definition wächst und verändert sich mit ihnen und mit uns, den Lesern*innen mit. Wir reifen nach, vollziehen nach, überprüfen und korrigieren ggf. unsere Definition und Vision oder lassen eine neue, “eigentliche” Vision entstehen.

Das letzte Drittel des Buches ist – grob gesagt- dem Thema “Gelöbnisse” gewidmet. Und damit dankenswerterweise auch dem Thema “Glaubenssätze”, mit denen ich oft arbeite in meinen Schreib- und Selbstentwicklungsgruppen, weil wir ganz einfach auf sie stoßen. Wenn wir uns fragen, warum wir um Himmels Willen unser Potential nicht erfüllen bzw. unsere eigenen Pläne, Werte und Ideale sabotieren, spielen diese Zuschreibungen, die wir für unsere Identität halten, eine große Rolle. Aber auch die meist unbewussten Schwüre, die wir als Kinder lieben und ablegen und dann oft “vergessen”.

Mich haben Schwüre immer interessiert, und, da ich sie wie meine Kinderschwüre ernst nehme, habe ich großen Respekt sowohl vor den zerstörerischen Implikationen sogenannter Verwünschungen und Verfluchungen wie vor den heilsamen wie Segnungen, Gebeten, Liebende Güte-Heilungssätzen etc.

Unser inneres Gut-Sein:
Eine Steigerung lag und liegt für mich darin, die Gelöbnisse des Bodhisattva formal in einer Zeremonie zu nehmen. Sich mit den Gelöbnissen intensiv auseinanderzusetzen, hat mir damals, als ich es machte, tiefe Freude bereitet, auf vielerlei Ebenen.
Du musst nicht, wie ich es sogar zweimal tat, die Initiation in den Zen-Buddhismus, die Gelübde-Zeremonie, anstreben, um ihre heilsame Wirkung zu erfahren: es geht um die Anregung unseres inneren Gut-Seins. In einer Zeremonie, auf japanisch “Jukai”, “nimmt” man die Gelöbnisse. Man spricht dabei von einer Laien-Ordination. Vielleicht entwickelt sich in Dir der Wunsch nach Vertiefung, und dann würde ich meinen Lehrer konsultieren, wie es für Dich weiter gehen könnte.
Die Beschäftigung mit den Gelöbnissen macht Spaß, steigert unsere Lebendigkeit und fordert uns heraus. Ich habe diese Übung erfahren wie eine sanfte, aber stetige Gegenprägung (gegen die unheilsamen Prägungen) unseres Geistes.

Aussicht:
Gerne würde ich – mit Euch zusammen – Zoketsu Norman Fischer einladen (Online per Zoom), den ich ehrenvollerweise meinen Lehrer nennen darf.

“Idealismus und Realismus sind miteinander vereinbar” (Norman Fischer, obiges Buch)

Am liebsten wäre mir, und ich halte es auch für empfehlenswert, an dem Gesamtprojekt teilzunehmen, mindestens jedoch, wenn möglich, ein Vierteljahr lang. Wir werden kreative Wege entwickeln, wie man Termine nacharbeiten kann, wenn eine Teilnahme mal nicht möglich ist. Das Projekt wird jedoch so entwickelt, das man und frau auch an einzelnen Abschnitten teilnehmen kann.

Methoden:

  • Einführung in Zazen
  • Kreisarbeit und Zen-Kreisgespräch (“council”) Je nach Gruppengröße
  • Kleingruppen und Dyaden (Partnerarbeit) Kontemplatives Lesen und
  • Schreiben evtl. häusliche Sitzpraxis entwickeln, Lesen, Schreiben
  • Spirituelle Begleitung (evtl. zusätzlich, nicht zwangsläufig)

Ablaufplan:
15:30-15:45 Orientierung (besonders beim ersten Treffen)
15:45-16:10  Sitzen, evtl. (wird
16:10-16:20 Gehen
16:20-16:50 Vortrag zur “Einleitung”
16:50-17:00 Pause
17:00-18:00 Eröffnung des Council/Kreisgesprächs bis Schließung mit Widmung
18:00-18:10 Sitzen
18:10-18:30 Hinweise zu häuslichem Studium (freiwillig), Literatur,
Ausblick

Spendenempfehlung:
Für Dharma-Angebote lassen wir uns nicht bezahlen, sondern geben so großzügig wie uns gegeben wird. Da der zeitliche Aufwand für dies Projekt jedoch recht hoch ist, bitte ich um freundliche Berücksichtigung. Immer in der Gewissheit, dass niemand abgewiesen wird wegen fehlender Mittel. Bitte bedenkt auch die Flutopfer. Danke.

Mein Vorschlag: Vierteljährliche Zahlung, fünf Termine für
175,00 (Sponsor)
125,00 (normal)
75,00 (gesponsert)
?      (Frei)

Bankverbindung:
Sparkasse Köln-Bonn
IBAN DE55 3705 0198 0032 9013 40
BIC  COLSDE 33XXX

Bitte melde dich an unter: Kontakt.