Zwei erkenntnisreiche Tage in Hannover: 1. Auf den Spuren der verstorbenen Mutter (4.3.1929-24.8.2022). 2. Retreat/Workshop „Vertiefung in Gewaltfreier Kommunikation“ mit Zen Meister Christoph Hatlapa, in der Vietnamesischen Pagode Vien Giac
– Teil 1 –
Zwei interessante Tage habe ich in der Stadt meiner Kindheit – von 4-12 J. – vor einigen Wochen verbracht. Den inneren Zusammenhang zwischen beiden kann ich besser darstellen, wenn ich auch den 2. Teil veröffentlicht haben werde.
Früher – wann endete das? – gelangte man in dreieinhalb Stunden nach Hannover und, wenn es unbedingt sein musste, in 4 1/2 Stunden in Bad Nenndorf, wo meine Mutter ihre letzten Jahre verlebte. Als sie nach einem Wasserrohrbruch im dritten Stock des Mietshauses in der Hallerstraße in Hannover Hals über Kopf nach Bd Nenndorf in eine Parterrewohnung zog; ihre jüngste Tochter lebte in einem Nachbardorf und würde sie versorgen. Seitdem musste man am Hauptbahnhof Hannover in einen langsameren Zug steigen, der über Land fuhr, an kleinen Wäldchen und weiten Feldern vorbei, dabei in beinahe jedem Dorf hielt. Die Ungeduld, bald anzukommen, gewann langsam Oberhand.
Meine drei Schwestern, die eine leibliche mit demselben Vater, und die jüngeren beiden Halbschwestern, waren mit unserer Mutter und ihrem Vater bzw. Stiefvater nach Bad Nenndorf gezogen, als die ihm zugestandenen fünf aufregenden Jahre die sein Arbeitsvertrag in Madrid für uns Kinder mit sich brachte, abgelaufen waren. Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon das Abitur, nach drei Jahren Besuch der Deutschen Schule Madrid, erfolgreich abgelegt, war nach Hamburg Bramfeld in die Nähe meiner Tante Nati gezogen und hatte mich dort an der Universität für Romanistik, Germanistik und Pädagogik eingeschrieben. Erst zog ich bei Margret ein, die noch Schülerin war und die ich für diese Leistung und dieses Zugeständnis an Selbständigkeit sehr bewunderte. Außerdem nutzte ich die ersten Sommerferien nach der Schule, um beim Otto-Versand Geld zu verdienen. Wer mir überhaupt Geld gab und wieviel, erinnere ich nicht. Ich glaube, ich erhielt 300 DM pro Monat. Bekam ich von meinem Vater noch Geld, das er unserer Mutter überwiesen hatte, oder gar nichts? Ich weiß es nicht. Später würde ich gegen ihn klagen, weil er nichts (nicht mehr?) zahlte. Das Gericht gab mir recht, die Beziehung nahm weiteren Schaden. Er hat mich enorm demoralisiert.
Der Studienbeginn an der riesigen Uni war hart, weil ich aus einem behüteten Nest in der deutsch/spanischen Schule kam, die sich gegen Franco verschanzte, während hier in Deutschland die Oberstufenschüler*innen und Student*innen gegen die Notstandsgesetze auf die Straßen gingen. Einige Jahre würden ins Land gehen, bis ich sozusagen aufgeholt und das gelesen und verinnerlicht hatte, was in Deutschland die meisten Geisteswissenschaftler umgetrieben hatte. Bei Marcuse verstand ich Dialektik, durch die Lektüre einschlägiger Bücher von den Roten Brigaden über Wilhelm Reich bis Angela Davis, Sartre und unseren deutschen, klugen Halb-Sponti, dessen Namen ich nicht zur Hand habe, wurde ich in den Diskussionsrunden, in denen damals die Frauen gerade erst wagten, selber zu denken und für sich zu sprechen, mutiger. Ich strengte mich an, meine Neugier und Lernfreude über Desorientierung und Einsamkeit zu stellen und eine Struktur im Studium zu finden. Täglich schauten wir zuallererst nach den Plakaten unten im „Philosophenturm“. Man las dort ab, wo welche politischen oder fachlichen Arbeitsgruppen wo zu finden waren und wann die nächste Vollversammlung stattfinden würde.
Ich fuhr so gut wie nie nach Hause, denn das gab es nicht mehr, nachdem ich Madrid mit heftigen Nierenschmerzen verlassen hatte, und vorher hatte es eigentlich auch keins gegeben. Die ersten einigermaßen regelmäßigen Fahrten nach Hannover zur Mutter und zum Vater, die seit ich 16 war, geschieden waren, begannen erst, als ich meine Tochter beim Vater oder bei Freunden lassen konnte. Das Verhältnis zur Mutter sollte sich sehr langsam, aber stetig verbessern. Das hatte auch damit zu tun, dass meine erste lange Psychoanalyse Früchte trug, ich Selbsterfahrungs- und Ausbildungsgruppen besuchte und bald begonnen hatte, Frauen-Schreibwerkstätten zu leiten. Durch diese und durch meine eigene kontinuierliche Übung in Kreativem Schreiben, verstand ich mich selber, naturgemäß, und die unterschiedlichsten Frauen-Leben immer besser, oder, wo ich sie nicht verstand, war ich mir einfach näher gekommen.
Mich sprach der kleine Kurort Bad Nenndorf nicht besonders an, was sicherlich auch an der Zeitknappheit lag. Um die reizvolle Umgebung mit dem nahen Mittelgebirge, genannt „Deister“, zu erforschen, hatte ich nie Zeit, wenn ich Mutti besuchte. An einem Tag hin und zurück nach Hannover zu fahren, wenn es sein musste, war früher durchaus möglich gewesen. Schließlich führte ich das zeitlich aufwändige und anspruchsvolles Arbeitsleben einer Selbständigen, wollte die Beziehungen zu meinen Liebsten lebendig halten und trotzdem meine Mutter öfter sehen. Jedoch, mit den zusätzlichen eineinhalb und mehr Stunden von Haustür zu Haustür, würde man für mindestens fünf Stunden für nur eine Tour in Verkehrsmitteln verschwinden.
An die ebenerdige Wohnung mit großem Wohnzimmer, einer zugigen Terrasse ohne Charme, konnte auch ich mich nicht gut gewöhnen, unsere Mutter hatte auch ihre Schwierigkeiten. Das „Turmzimmer“ unter dem Dach fehlte mir, denn dort hatte es einen abgetrennten Schlafplatz für Gäste gegeben, neben Regalen mit Blumenzubehör und einem uralten Waschkessel. Die originelle Zuflucht für Gäste, die sich auch zwischendurch mal zurückziehen wollten, war entfallen. Mutter konnte sich allein aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters (knapp 90) nur schwer an den neuen Ort gewöhnen, an die Straße, die zwar sanft, aber doch beschwerlich bergauf führte, als sie schon einen Gehwagen brauchte.
Nach der „Lister Meile“ in Hannover, einer lebendigen, verkehrsberuhigten und lebendigen Einkaufs- und Café-Straße von ihr aus „um die Ecke herum“, traf sie im neuen Wohnort auf das sterile, langweiligere Ambiente eines Kurortes, der zunehmend nur noch für Seniorinnen und Senioren zu existieren schien und übrigens, wie ich entdeckte, eine lebendige Nazi-Vergangenheit mit ebenso lebendiger Opposition aufwies.
Aus Selbstfürsorge hatte ich schon in den Hannoveraner Zeiten – als Mutti noch ganz in der Nähe des Hauptbahnhofs wohnte – nach preiswerten Unterkünften in der Nähe gesucht: eine Gewohnheit, die ich in Bad Nenndorf wieder aufnahm. In den vielen Jahrzehnten meiner Besuche in Niedersachsen hatte ich gelernt, meine Grenzen zu erkennen – oder sogar unsere? – und insgesamt für ein paar Stunden getrennt von Mutti zu wohnen. Gerade das machte meine Reisen zunehmend reizvoll und weniger anstrengend. Man könnte sagen, die Kommunikation nach innen mit mir und die nach außen, zwischen Mutti und mir, war mit der Zeit ehrlicher, offener, geschickter und wertschätzender geworden.
In der Familientradition waren Kontaktabbrüche, Angehörige, über die man nicht (mehr) sprach, beredtes (toxisches) Schweigen üblich, und ich brauchte ein langes, tränenreiches Training, um nicht mehr sauer zu werden, wenn es wieder keinen grünen Tee für mich gab. Es konnte nicht ausgehalten werden, etwas im Schrank stehen zu haben, was man selber nicht mochte, nicht kannte.
Es tat mir gut, morgens, manchmal auch abends, zu meditieren und zu schreiben, was ich mir in der Pension ‚Haus Charlotte’, Bad Nenndorf, gönnte. So waren die Tage für mich herrlich gerahmt, und ich konnte gelassener und großzügiger mit Situationen umgehen, die ich als herausfordernd empfand. – Da meine Mutter bis einige Wochen vor ihrem Tod rauchte, war für mich als Hochsensible gegenüber Gerüchen, Atmosphären und Stimmungen, die Wohnung eine Art Trauma-Feld, in dem ich aufpassen musste, bei mir und meinen Bedürfnissen bleiben zu können. Achtsamkeits-Training par excéllence!
Das Kommunikationstraining mit meiner Mutter wurde immer fruchtbarer: Ich konnte schließlich ehrlich über mein Bedürfnis nach Abstand sprechen, in ihrer Sprache, ohne dass sie sich beleidigt fühlte. Im Gegenteil: Die Freiheit, die ich übte, mir zu nehmen, wenn ich mich erholen wollte, führte dazu – dass auch sie sich freier fühlte. Denn im Grunde genommen waren Besuche für sie anstrengend: sie nahm zum Beispiel mehr Schmerzmittel und passte sich stärker an, aus Sorge, ich könnte sie ablehnen, sie verletzen.
Über die Jahre hatte ich gelernt, sie zu lassen, wo sie war, und es tat ihr gut, als Mutter respektiert zu werden, auch wenn sie diese durchaus ernst zu nehmende Rolle nur ansatzweise für sich in Anspruch nehmen konnte.
Neuerdings dauert dieselbe Strecke länger, weil man in Köln umsteigen muss, aber das kann es nicht nur sein, warum der Zug wesentlich mehr Zeit braucht. Da es einen ansprechenden Speisewagen in diesem Zug und auf dieser Strecke nach Berlin gibt – was durchaus nicht mehr oft der Fall ist -, kann ich mir bestens die Zeit mit Lesen, Schreiben, Arbeiten vertreiben. Ich konnte stets gut mit mir selber kommunizieren, nämlich schreiben, wenn ich im Speisewagen vor mich hin schauk. Das ist so komfortabel wie bei einer imaginierten Mutter in der Küche, denn die unsere mochte gar nicht gerne in der Küche stehen.
Während ich sitze und korrigiere, denke ich über die Gewalt in der Sprache nach. Wir Deutschen boten do reichlich Anschauungsmaterial. Zum Beispiel das Behördendeutsch, das ich stur bekämpft habe, indem ich mich weigerte, vorgegebene Absätze zu benutzen und begann, Floskeln, Zungenbrecher, nichtssagendes, geschwollenes oder auch beängstigendes Blabla umzuwandeln. Dann kam die Aufforderung, sich knapp und kühl zu fassen, durch die Emails wieder, einige freuten sich, sich wieder fast wie in Faxen oder auf den früheren Telegrammen ausdrücken zu dürfen. Inzwischen gibt es einen Kult der Kürze und Selbstbeherrschung, der so langweilige Texte erschafft wie uns das papierfreie Büro und die moderne Küche suggerieren: an beiden Plätzen, die ja Arbeitsplätze sind, soll möglichst nichts herumstehen oder liegen. Schließlich hat alles hinter magnetischen Schranktüren einen Platz, oder es wird entsorgt. Wir Erwachsenen und Eltern sind selber auch so geworden, so hipp, selbst die Babies haben dieselben Farben am Körper wie die Mama, beige, hellgrün, matt-rosa waren die Farben des vergangenen Jahres, und selbst das Spielzeug passte dazu. Ich denke, ich würde eingehen als junges Kind, in einer solchen Atmosphäre, aber wahrscheinlich ist das übertrieben.
Jedenfalls nehme ich subtile Gewalt wahr. Schon früh werden Klassenunterschiede deutlich, denn diese Mode, meist an Yoga-Räume angegliedert, ist nicht billig. In dem üppig sortierten Bastelladen am Stadthaus kann Frau das durchkomponierte Zubehör für eine Party kaufen, alles vorgestanzt, vorgegeben, auch der Name der Party. Hier werden Kreativität und Eigensinn gedrosselt. Man hat natürlich Zeit gespart, aber wofür eigentlich?
Nun ist es dreieinhalb Jahre her, dass Mutti in einem Seniorenheim in dem ihr und uns damals völlig unbekannten Dorf Odenthal/Kreis Schaumburg-Lippe gestorben war. Genau zweieinhalb Tage, nachdem ich bei ihr gewesen war und wir beide uns aufeine berührende, intensive Weise voneinander verabschiedet hatten. Dreimal war ich innerhalb weniger Monate, in einem sehr heißen Sommer, bei ihr im Norden gewesen, als sich ihr Lebensradius derart eingeschränkt hatte, dass der Alptraum wahr wurde: Sie konnte nach dem Krankenhausaufenthalt – in der Nähe von Schaumburg/Lippe – nicht mehr nach Hause. Vielleicht hätte man ihr das sogar noch ermöglichen können, wenn die Zeiten noch in irgendeiner Weise „normal“ menschlich gewesen wären. Mit “menschlich” meine ich, auf den Menschen und dessen Bedürfnisse bezogen, d.h. in Resonanz mit diesen. Aber wer weiss, vielleicht war es letztlich sogar leichter für sie, auf diese drastische Weise ihrem Nest, ihrer Wohnung mit all seiner Vertrautheit entzogen zu werden.
Als unsere Mutter in ihrem letzten Sommer in ihrer Wohnung in Panik geraten war – ich glaube, während einer Phase stärkerer Herzschmerzen – war unsere jüngste Schwester, die ja in ihrer Nähe lebte und für sie sorgte, wie es sich eingespielt hatte, für das gesamte Wochenende verplant und unerreichbar. Unerreichbar hieß, auch der Zugang zu den Betreuern und Not-Telefonnummern vor Ort waren nicht vorhanden. Ich hatte vormittags (es war Sonntag) noch mit Mutti telefoniert, und irgendetwas an der Kommunikation hinterließ mich unruhig, so dass ich sie noch einmal am frühen Nachmittag anrief. Das war genau richtig, denn sie fühlte sich sehr elend, die Schmerzen waren unerträglich geworden, und sie dachte schon selber daran, den Notruf zu betätigen. Nur, wie konnte sie Jemanden in die Wohnung hineinlassen, wenn sie nicht aufstehen konnte? Wir, Sabine in Stuttgart und ich in Bonn, erfuhren erst nach und nach von der Abwesenheit unserer Schwester. Wir schlossen uns kurz, kamen überein, dass Mutti ins Krankenhaus gehörte und der Notdienstapparat der Bad Nenndorfer Altenpflege in Bewegung gesetzt werden musste. Tatsächlich funktionierte dieser schließlich dahingehend, dass unsere Mutter einige Stunden später ohne Unterlagen in einem Krankenhaus unterkam, das sie liegend, unter großen Schmerzen, 50 km oder mehr von Hannover entfernt, erreichen würde.
Da es sich um einen Sonntag handelte, konnte ich als Selbständige am kommenden Tag in die Nähe des Krankenhauses fahren und mir ein Zimmer nehmen. Ohne Auto war alles schwierig; ich lieh mir also ein Fahrrad, um unabhängig vom Busfahrplan zu sein. Die Schwester, die aushäusig gewesen war, brachte Kleidung und notwendige Papiere aus Muttis Wohnung und übertrug die Vollmacht für einige Entscheidungen, die ich nun als Älteste würde treffen müssen oder dürfen, auf mich. Über die Strukturen in meiner Familie gab es wieder jede Menge zu staunen.
Ich war froh, Mutti noch zweimal im Doppelzimmer auf der Station der weitläufigen Klinik besuchen zu können. Nach dem Setzen eines Stents schien es ihr besser zu gehen, aber sie bekam Fieber und würde das Wochenende noch dort verbringen, während ein passender Platz für sie in einem Wohnheim gesucht wurde. Dass es immer mehr dieser großen medizinischen Zentren auf dem Land gibt, mag Vorteile haben, die ich nicht abwägen kann. Aber ohne eigenes Auto, finanzielle und zeitliche Spielräume sind die Klein- und Kleinstfamilien aufgeschmissen, und liebe Nachbarn, alte Kollegen und Bekannte können nicht mal eben vorbei kommen und den betagten Menschen das Gefühl geben, vermisst und irgendwie als dazugehörig betrachtet zu werden. Es wird nur noch funktional gefragt: Wo gibt es gerade einen freien Platz und für welche Krankheit? Was der Mensch sonst braucht, neben den hochspezialisierten Medizinern und Maschinen, scheint keine oder eine untergeordnete Rolle zu spielen.
Und das Kalte, Desinteressierte darin kenne ich. Wo Dinge „wie am Schnürchen“ zu geschehen hatten, wo man „wie eine Eins zu stehen,“ „wie aus dem Ei gepellt“ auszusehen hatte, wo Sätze wie „nun aber mal zackig“ und dass man dieser oder jener sehr jungen Person „das Böckchen schon noch austreiben würde“, regelmäßig fielen, passte man sich tendenziell an. Niemand durfte bemerken, dass man auch lebensunlustige Zeiten hatte; also zeigte man das Gegenteil nach außen und konnte Meisterschaft darin entwickeln, angepasst zu sein.
Im Dunkeln, nach einem einfachen Abendessen in einem unbekannten Lokal in der Lister Meile, machte ich mich auf den Weg in die Hallerstraße. Jede Ecke war mir bekannt, sogar im Dunkeln, bei Frühsommerstimmung. Viele Menschen, mit Kind und Kegel, wie Mutter früher sagte, waren immer noch draußen. Ich erinnerte, wie oft ich im Dunklen gehen musste oder ankam, im Winter. Schließlich erblickte ich die Häuserreihe mit den etwas hervorstehenden Wohnzimmerfenstern, gegenüber das Büdchen.
Das Büdchen. Für Zigaretten, die HörZu, Lakritze für den Besuch. Die korpulente, immer freundliche Italienerin war gestorben, erfuhr ich. Ihr Mann sei eben noch unten gewesen, ich könne ja klingeln. Sie wohnten unter unserer Mutter.
Aus der Bude war ein gepflegter Mini-Laden geworden. Die beiden Männer, die sich auf osteuropäisch unterhielten, nahmen mich nicht mehr wahr. Das Büdchen war nun auch mit ihr hinübergegangen – ein Stückchen Heimat aus der Neumark. Ich bin traurig und blicke im Gehen noch einmal nach oben: Dort hatte sie immer gestanden und entweder gewartet oder gewunken. Ich würde jetzt auch gerne eine rauchen. Zusammen mit ihr.
⁃ Fortsetzung (2)