Liebe Schreibende und Stille Suchende,
liebe kommunizierende und Verständigung Suchende,

nach fast einer Dekade mit zwei Webseiten, einer für die Berufung, mit der ich meine Rechnungen bezahlen kann, und einer, die nicht nur meine Seele nährt, sondern in der ich mich fortbilde und übe und bei der einen weltliche Ziele nicht interessieren, sehe ich die Zeit gekommen, diese Spaltung aufzugeben: Denn das sogenannte Spirituelle ist Hintergrund meines Seins und Wirkens.

Du siehst also immer noch zwei Farben, zwei Symbole und kannst, wenn es Dir entspricht, Dich auf eine Seite meiner Angebote konzentrieren. Bei den Schreib- und Kommunikationsangeboten bitte ich Dich, mir ein Honorar zu bezahlen – manchmal gibt es auch Staffelpreise -, die Meditationsangebote im weitesten Sinne stehen allen offen und leben von Großzügigkeit, die als höchste Tugend im Buddhismus gilt. Das bezieht sich nicht nur aufs Materielle. Also gibt der “Kleine Tempel”, und er animiert zum Geben. Gib’ bitte Notleidenden, und wenn Du magst, gib’ auch dem Tempel. Auch Laienordinierte müssen im Westen Miete und Energie und Tee und Räucherstäbchen und ihre Lehrer*innen und Retreats bezahlen.

Peacemaking sehe ich als eine Übung in Zen an, als Zen-Praxis, die ich übrigens gerne mit Schreiben verbinde, wie in Süditalien in diesem Jahr und wenn ich Berichte schreibe, wie über das Auschwitz-Retreat. Peacemaking ist die praktische Seite, die helfende Hand der Kontemplation. Die drei Grundsätze der Zen Peacemaker drücken unsere Übung aus: Nichtwissen – Zeugnisablegen – Mitfühlend handeln. Was Nichtwissen ist, erfahre ich am Stärksten, soweit ich kann, in der Zen-Praxis, was ein Grund ist, warum ich Zen übe.

Schreiben ist auch Kommunikation. Kann Zwiesprache mit der Seele, dem Numinosen, mit Gott sein. Mit dem Du, das ich liebe, mit dem ich mich auseinandersetze. Wir Menschen kommunizieren immer, auch in der Stille, und Lauschen gehört zur Kommunikation. Also ist für mich ganz natürlich, Schreiben, Sitzpraxis, Zuhören und Sich-Mitteilen, ob in einer Gruppe oder zu zweit, als Kontinuum zu sehen. Ein Sprechen, das nicht mit der Stille verbunden ist, mit der Erde unter uns, mit dem ganzen Körper, wirkt blass, uneigentlich, vielleicht sogar seelenlos. Was kann Coaching da bewirken, das auch in der Gruppe segensreich ist?

Sowie ich in der ersten Runde im Kreis, die meist eine Vorstellungsrunde ist, zuhöre und Bilder entstehen lasse, so höre ich im Einzelcoaching auch zu. Ich möchte behilflich sein, einen Raum zu eröffnen, wo die eigene Stimme erklingen kann. In angstfreien Räumen können eigene Worte, Wortschöpfungen aufsteigen. Wir werden co-kreativ, wobei ich dem folge, was gewünscht wird: Der Fachartikel kann aus irgendwelchen Gründen nicht begonnen oder weitergeschrieben oder beendet werden. Etwas stockt, vielleicht ein noch unbekannter Zensor – oder der bekannte ist wieder da -, und ich bin behilflich, dass sich die Blockade löst oder zu erkennen gibt. Manchmal ist die Blockade die stärkste Kraft in Deinem Leben, doch dazu muss der Schatz erkannt werden, der im Schlamm liegt.

Übrigens berühren sich hier Buddhismus und Kreatives Schreiben. Eine kreative Vision meiner Selbst und des Lebens wird entworfen, der ich nacheifere, nachfolge, eine selbstlosere, liebendere, großzügigere in einer Welt achtsamer Gegenseitigkeit, die alle Geschöpfe einschließt. Ich glaube, alle Religionen und ernsthaften spirituellen Wege leben von solcher Kreativität. Das ist dieselbe, aus der unsere Einfälle, Briefe, Gedichte, Tagebucheinträge, Essays und Bücher entstehen. Auch Karikaturen, Satiren, Parodien, Manifeste, Gebete gehören dazu.

Manche fanden durch Meditation zum Schreiben. Manche durch Schreiben zum Gebet. Andere wieder erlebten das Schreiben selber als Meditation. Bei mir trafen alle drei Erfahrungen zu.

Introduction (English)

Dear writers and those seeking silence,

dear communicating and understanding seekers, After almost a decade with two websites, one for the vocation with which I can pay my bills, and one that not only nourishes my soul, but in which I continue to educate myself and practice and where one is not interested in worldly goals, I see the time has come to give up this split: Because the so-called spiritual is the background of my being and my work.

So you still see two colors, two symbols and, if it suits you, you can concentrate on one side of my offers. For the writing and communication offers, I ask you to pay me a fee – sometimes there are also graduated prices – the meditation offers in the broadest sense are open to everyone and live from generosity, which is considered the highest virtue in Buddhism. That doesn’t just refer to material things. So the “Little Temple” gives, and it encourages giving. Please give to those in need, and if you like, give to the temple too. Lay ordinaries in the West also have to pay rent and energy and tea and incense and their teachers and retreats.

I see peacemaking as an exercise in Zen, as a Zen practice which, by the way, I like to combine with writing, as in southern Italy this year and when I write reports, such as about the Auschwitz retreat. Peacemaking is practical, the helping hand of contemplation. The three principles of Zen Peacemaker express our practice: ignorance – bearing witness – acting compassionately. What is ignorance, I experience most, as far as I can, in Zen practice, which is one reason why I practice Zen.

Writing is also communication. Can communicate with the soul, the numinous, with God. With the you I love, with whom I deal. We humans always communicate, even in silence, and listening is part of communication. So for me it is quite natural to see writing, sitting, listening and communicating, whether in a group or in pairs, as a continuum. Speaking that is not connected with silence, with the earth below us, with the whole body, appears pale, improper, maybe even soulless. What can coaching achieve that is also beneficial in a group?

Just as I listen in the first round in the circle, which is usually a round of introductions, and let pictures emerge, I also listen in individual coaching. I would like to help to open up a space where your own voice can sound. In fear-free spaces, your own words and word creations can arise. We become co-creative, whereby I follow what is desired: The technical article cannot be started, continued or finished for whatever reason. Something falters, maybe a still unknown censor – or the familiar one is back – and I help to dissolve the blockage or to reveal it. Sometimes the blockage is the strongest force in your life, but for this you have to recognize the treasure that lies in the mud.

Incidentally, Buddhism and creative writing meet here. A creative vision of myself and of the life that I emulate, follow, a more selfless, loving, generous one in a world of mindful mutuality that includes all creatures is outlined. I believe all religions and serious spiritual paths thrive on such creativity. This is the same from which our ideas, letters, poems, diary entries, essays and books arise. It also includes caricatures, satires, parodies, manifestos and prayers.

Some found writing through meditation. Some by writing to prayer. Others experienced writing themselves as meditation. All three experiences applied to me.

Kreatives und therapeutisches Schreiben lernen

Willkommen bei “Schreibfluss”, liebe schreibende Freundin, lieber schreibender Freund!

Schreibende benötigen einen geschützten, in achtsamer Weise definierten Raum, um sich frei ausdrücken zu können. Ebenso braucht der schreibende Mensch, der vielleicht noch gar nicht weiss, wie sehr sie zu dieser Zunft gehört, Weggefährten_innen und geschulte Anleitung wie ‘Heilsame Resonanz’ ©. Hier kannst Du tiefes Zuhören üben und erfahren.

Du kommst – wieder – in Fluss und entfaltest Deine ‘Wahre Stimme’, die nicht selten zu einer Berufung führt.

Meditation, interreligiös und interkulturell

Namaste! Willkommen im ‘Kleinen Tempel’ und überall, wo wir einander begegnen!

Du möchtest mit mir üben, im Sitzen, beim Gehen, Arbeiten, Essen und in der Kommunikation zu meditieren? Frieden zu schliessen mit Dir selber, unseren Mitwesen, Deinem und unseren Leben? Du möchtest friedenstiftend wirken auch an ‘unterversorgten Orten’? 

Suchst Du Gleichgesinnte, die eine authentische Meditationspraxis aufbauen und sich darüber austauschen möchten? Daran mitwirken, dass wir eine liebevolle Gemeinschaft werden, ohne Dogmatismus, mit klaren (Selbst-)verpflichtungen, die von allen entwickelt und getragen werden?

Impressum

Datenschutz

Kontakt