Das Gefieder der Sprache

Das Gefieder der Sprache streicheln
Worte sind Vögel
mit ihnen
davonfliegen

Else Lasker-Schüler

 

 

 

 

Newsletter Schreiben

“Worte sind Atemschiffchen, die sich ins Offene aussetzen”

Die alte Startseite wird ab jetzt durch eine spontane Reflektion und den jeweils aktuellen Newsletter ersetzt. Ich verspreche mir davon eine Belebung der Seite sowie ein schnelleres Auffinden der Schreibangebote und der Angebote des Kleinen Tempels.

November 2022

 

Liebe Freundinnen und Freunde!

(Ich war gehackt worden: Hoffentlich warst Du nicht betroffen und bist in miserablem Deutsch angeblich von mir angeschrieben worden, um meiner Nichte zu helfen??? Es täte mir sehr leid. Ich hatte viel Arbeit damit…neue Passwörter, auf emails antworten, Bankkonten ändern, Polizei…)

Ich überfalle Dich mit etwas ganz Aktuellem: Morgen, am Samstag, biete ich wieder einen Schreibtag Kriegsenkel und -enkelinnen an. “Wunden in Worte verwandeln.” Lasten, von denen Du gar nicht wusstest, kann Du abstellen, abwerfen. Im geschützten Kreis von Gefährtinnen und Gefährten schreibt es sich leichter. Bitte bringe eine Kerze, Anzünder mit und einen Gegenstand, der im weitesten Sinne ausdrückt, dass Du das Kind von Kriegskindern bist, d.h. von Menschen, die meist überhaupt keine Kindheit ohne Krieg kennenlernen konnten. Ein paar Fakten kennen wir dazu schon, von den anderen werden wir mehr erfahren.
Melde Dich schnell an! Wenn Du Fragen hast, ruf‘ mich einfach an: 0228/443939, 0163/2695423. Ich freue mich auf Dich, bald oder vielleicht später. Es lohnt sich.

Falls Dich der letzte Newsletter und auch die Tempel-News nicht erreicht haben sollten, hier sind noch einmal die Links. Ein paar Angebote haben sich jedoch verändert:
https://www.winkelmann-seminare.de/veroeffentlichungen/newsletter/
https://www.winkelmann-seminare.de/2022/08/17/tempel-news-2-halbjahr-2022/

Die Trauergruppe Samstags vormittags ist nicht zustande gekommen, nur einmal lud ich eine Teilnehmerin am Langzeitprojekt ein, und wir fanden es beide sehr aufbauend. Liegt es am Zeitpunkt? Zur Trauergruppe.

Die Sieben Großen Disziplinen: Hier erschien nur beim ersten Mal ein Interessent, aber ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, zu jedem Termin (Freitag oder etwas später) einen spontanen Vortrag zu halten und noch dazu zu schreiben.  Du findest Beides auf meiner Website. Rückmeldungen?

An dem Intensiv-Schreibangebot „Halb & Halb“ für erfahrene SchreiberInnen hat nur eine langjährige Schülerin, die kaum Zeit findet, an ihrem Autobiographie-Schreibprojekt neben einem anspruchsvollen beruflichen Alltag, zügig weiter zu arbeiten, teilgenommen. Während der Auszeit ist das Vorhaben dann weiter gediehen. Leider schließt Hof Kuppen seine Pforten Ende dieses Jahres; nur noch das Arya Tara Dharma Center bleibt bestehen. Möge dieses wundervolle, internationale, junge tibetische Projekt wachsen, blühen, Frucht tragen! (Hier wird der Termin von Oktober 22 beschrieben!)

Die Termine für die beiden nächsten Auszeiten „Halb & Halb“ stehen so gut wie fest: 8.-12.3.2023, Mittwoch Anreise zum Abendessen, Sonntag Abreise nach Frühstück und Schlussrunde. Ich werde HYBRID arbeiten, und versuchen, entweder eine Fewo zu finden, sobald wir einen „Stamm“ von 3-5 Teilnehmern haben, oder vielleicht einen schönen Raum in Bonn im Gesundheitszentrum „Natur pur“ zu mieten.

Die Schreibwerkstätten für KriegsenkelInnen wird nie überflüssig werden. So viele wertvolle Erkenntnisse gewinnen wir bei dieser kostbaren Verständigungsarbeit!
Komm’, mach mit! Neue Termine: 18.2., 22.4., HYBRID, von 8-18 Uhr. Wir versuchen, vierteljährlich zu arbeiten. Zu den Kriegsenkelseminaren.

Zu den beiden Schreibkursen:

*Der Kurs am Donnerstag „Freies Schreiben“ beginnt im Dezember, hat vier Termine, und endet im Januar: 15. und 22. 12.2022, 12. und 26.1.2023, 18:30-20:30. Frau kann sich für alle vier Termine anmelden, das ist für alle Beteiligten besonders förderlich vom Lebensgefühl her, oder einzeln. Zusammen mit der Abmeldung bitte Gesamtkosten überweisen, sonst ist der Verwaltungsaufwand zu hoch: Einzelabend: ˋ50 €, alle vier Abende: 200 €. ONLINE, HYBRID (Info & Anmeldung)

*Der Kurs am Dienstag „(Selbst-) therapeutisches Schreiben“ hat noch drei Termine: Auch hier gilt dasselbe wie für den Donnerstag. Melde Dich an für alle drei Termine oder für einen oder zwei, aber bitte verbindlich, mit Überweisung, damit die Bürokratie noch verkraftbar ist. ONLINE, HYBRID (Info & Anmeldung)

 

Ausblick NEUES JAHR:

*WALDHAUS-SCHREIBRETREAT mit längeren Sitz- und Schweigezeiten: 2.-5.3.2023 (Do-So).

Projekte in Planung:
*Wandern und Schreiben
*Schreib-Retreat in Dachau (wahrscheinlich im Mai)
*Langzeitprojekt „Der Sprung in den Brunnen – (Selbst-)therapeutisches Schreiben“ ( bis hin zum Schreiben des eigenen Märchens), Beginn wahrscheinlich Frühsommer
*Fortlaufender Kurs, Anmeldung immer für je ein Vierteljahr: „Mein persönlicher Brunnen – Wie ist es um ihn bestellt?“ Du suchst Dir von den Fotos, die ich von Brunnen und Springbrunnen gemacht habe, Deinen Brunnen aus. Er wird wegweisend für Dich sein, Deine Fragen beantworten, Fragen stellen.
*Langzeitprojekt: ZENSchreiben „Schwellenräume erforschen“.
*Langzeitprojekt: Die Meditation der Kommunikation (Von der Dyade zum Kreisgespräch, von der Kommunikation in Stille zu Kunst & Kommunikation)
*Langzeitprojekt: Die Meditation des sozial-therapeutisch-politischen Engagements

Woran hättest Du besonders Interesse?

Leseempfehlungen:
*Franz Kafka: Brief an den Vater
*Monika Helfer: Vati
*David Loy: Ökodharma

Mit inspirierenden Grüßen und hoffentlich – bis bald!

Ihre und Eure

Monika Winkelmann

Liebe Meditierende, an Zen Interessierte, suchende Freundinnen und Freunde!

Mündliche Tempel-News vom 10.08.2022:
Programm des Kleinen Zen-Tempels Bonn
September bis Dezember 2022

Video Thumbnail
Monika Winkelmann Tempel News vom 10.08.2022
Monika Winkelmann Tempel News vom 10.08.2022 - youtube Video

Schriftliche Tempelnews vom 16.08.2022

Liebe Sitzgruppenmitglieder, liebe Meditierende und Interessierte, liebe Freundinnen und Freunde,

hier finden Sie/findet Ihr die nur aus den Überschriften und Terminen bestehende Kurzfassung:

  • Zazen Mo-So, außer Donnerstag: 7-7:30 (ONLINE- Meistens Skype. Bitte anmelden und Skypeaddresse schicken bis Abend vorher). Spendenempfehlung: 5€.
  • Einführung in Zen, Buddhistisches Geistestraining, So 9-11, einmal monatlich
  • Zazen und „Arbeit“ mit frauenfreundlichen Koans aus dem Buch „Das Verborgene Licht“: So 11:30-13:00 oder 12-13:30 (nach Absprache). Immer an den Tagen, an denen auxh die Einführung stattfindet. Getrennt buchbar. Mit Anmeldung. (HYBRID)
  • Zen Peacemaker-Tage/Aktionen/Pilgerfahrten, ca. einmal monatlich. Vorschläge werden gerne entgegengenommen. Informationen und Anmeldung gerne telefonisch oder per email. Spendenbasis
  • Buchstudienprojekt: Thich Nhat Hanh „Zen oder die Kunst, die Welt zu retten“: Jeden zweiten und vierten Dienstag, 19:00-21:00. Online/Hybrid (Skype oder Zoom). Einstieg immer möglich. Anmeldung telefonisch/email. Erkundige Dich vorsorglich, welche Dienstage es sind.
  • Neugründung des Projektes: “Meditation als Vorbereitung auf Sterben und Tod”. Beginn wahrscheinlich Januar 2023. Konzept kann nach den Herbstferien angefordert werden.

Am 4.11. ist Bernie Glassman‘s Todestag.
Ich werde am Freitag Abend oder am Samstag oder Sonntag vormittag ein Angebot machen. Interessenten mögen mich bitte direkt anrufen.

Meditation, das wird oft unterschlagen bzw. einfach vergessen, macht Freude, richtige, tiefe Freude. Weil es ein Weg ist, nach Hause zu kommen. Ein Weg, tiefe Freundschaft mit sich selber zu schließen. Ein Weg, zum Sein zu finden.

Schauen Sie auch bei meinen Schreibseminaren, die ich oben im Newsletter Schreiben vorstelle oder im Terminkalender.

Langfassung:

Ich schreibe Euch von der Schattenterrasse meines Lieblingsbistros „Extro“ in der Bonner Südstadt. Zu mehr reicht meine Energie auch nicht, an einem weiteren 31 Grad+Tag. Ich schaue mit einem kleinen Schaudern, mit Freude und mit Staunen auf die vergangenen Monate zurück. Mit dem letzten Newsletter hatte ich für die Palermo-Pilgerreise Spenden gesammelt – so lange ist der Newsletter her! Ich bin so froh, dort gewesen und meinen Geburtstag gefeiert zu haben! Einige Blog-Einträge habe ich schon zu Palermo geschrieben, drei fehlen mindestens noch: Über eine berührende Erfahrung mit einem alten Mann, der einen schweren, beschädigten Koffer über das Pflaster zog und denselben Bus besteigen wollte wie wir: Ans Meer wollten wir, nach Mondello: Dort habe ich 2015, nach dem ersten Zeugnis-Ablegen-Retreat 2015, einen wunderbaren Tag verlebt: Am Meer und im Meer, das tatsächlich immer türkisblau ist, wenn die Sonne scheint. Und über das „Ecomuseo Mare Memoria Viva“ in Palermo, in dem wir viel lernten und uns Themen interaktiv erschließen konnten, aber vor allem eine Schrift über die „Migranti“ fanden, die genau DAS Material, DIE Daten und diejenigen Hintergründe über Flüchtlinge beinhaltet, das mich am meisten interessiert. An dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank für alle, die mir so vertrauensvoll und großherzig Geldmittel gespendet haben! Ich habe diese Unterstützung so genossen und auch … gebraucht.

Nach der Rückreise war ich aus der Balance und hätte am liebsten Pläne geschmiedet, wie ich entweder immer oder Teile vom Jahr in Italien verbringen könnte. Ich versuchte, meinen Geburtstag mit anderen nach zu feiern und mich auf die drei größeren Schreib-Seminare/Retreats vorzubereiten, die vor mir lagen: Norderney, Waldhaus, Hof-Kuppen.

Dabei wurde mir klar, dass ich in diese Richtung stärker planen werde: Kontemplation, Meditationspraxis mit meinen Schreibangeboten zu verbinden. Und, sofern ich damit fortfahre, an „unterversorgten Orten“ (Bernie Glassman) Zeugnis abzulegen, dort auch „Schreiben als Praxis“ in den Mittelpunkt zu stellen. (Nächstes Jahr möchte eine Gruppe Schreibender mit mir nach Auschwitz fahren, um genau dies zu tun.) Die Gruppenteilnehmer*innen, die ich an diesen drei Orten traf, auf der Nordsee-Insel und in den beiden buddhistischen Zentren, inspirierten mich sehr. Manchmal kann ich kaum verstehen, wie man und frau derartig viel Mut aufbringen kann, um alle anderen Bedürfnisse und Verpflichtungen zur Seite zu schieben und sich ins „Heilige Vertrauen“ zu begeben: Dass das Seminar gut geleitet würde, dass Schreiben und Stille etwas Substantielles für sie sei, dass die investierte Zeit, der nötige Mut und die nicht zu knappe Risikobereitschaft nicht vertan seien. Ganz zu schweigen von meiner grössten Freude, die ich während jedes meiner Angebote genieße: Die kostenfreien Lesungen. Leute, ich danke Euch so sehr dafür. Bitte macht was draus! Wenn Eure Texte mir so unter die Haut gehen, mich erschüttern, aufrütteln oder beruhigen, dann geht das anderen Menschen auch so.

Axel und Annelie sitzen getreulich mit mir, an den Sonntagen, an denen wir Drei regen „Alten“ gemeinsame Zeit finden, im Kleinen Zen Tempel zusammen zu kommen. Wir genießen das wortlose Sitzen, gefolgt von einem Impuls aus einem Text oder aus unserem Leben oder aus unserer Übung. Wir können es kaum fassen, schon zehn Jahre miteinander geübt zu haben! Die Medizinstudentinnen bzw. Medizinerinnen – inzwischen  sind sie wohl alle oder fast alle Ärztinnen – sind ihrer Wege gezogen. Ich danke für ein paar bemerkenswerte, lebendige Jahre mit Euch! Es war mir eine Ehre und eine Freude, Euch kennen zu lernen: Sophie, Annie, Pauli, Joana, Elena, Johanna! Unvergessene Stunden damals noch unbeschwerten Zusammenseins, in enger Küche, manchmal haben wir bei unserem Mini-Rohatsu sogar hier bei mir ein paar Stunden geschlafen, bis es sehr früh morgens, um 4 oder so, weiterging. Es waren herrliche Zeiten, die ich echt vermisse. Aber nicht nur die Zeiten vermisse ich, ich vermisse auch Euch.

Ich will versuchen, mit Joana unsere so tiefgründigen und inspirierenden Rückmeldungstexte zu den Koans irgendwie zu „retten“, d.h. sie zu einem lebendigen Ganzen werden zu lassen. Die frauenfreundlichen Koans waren dem Buch „Das Verborgene Licht“ von Florence Caplow und Susan Moon entnommen, und wir arbeiteten damit sicherlich zwei Jahre (oder mehr? Das Projekt hieß: Cappuccino-Meditation, und obwohl es sich so anspruchslos anhörte, sassen wir doch oft, wöchentlich, von 7:00-10:00. Für eine ganze Weile arbeiteten wir auch an dem „Schmerz, der zwischen uns steht“, mit Sitzen, Thich Nhat Hanh‘s „Neu beginnen“ und Marshall Rosenberg, Sonntags abends.

Inzwischen sitze ich wieder öfter alleine, oder mit Matthias, Katrin, Edda, Vera und ihrem jungen Hund. Mein Bedürfnis nach festen und immer gleichen Uhrzeiten und Klarheit ist größer geworden wie auch meine Entscheidung, eine bestimmte Form des Zen (Soto Zen nach der everydayzen foundation) einzuüben, nach Suzuki Roshi, Folgen hat. Das bedeutet, dass ich zeitlich kaum mehr Ausnahmen mache, bei den Workshops jedoch flexibel bin, was die Quellen der Lehren angeht,  die Ausdrucksformen der Kontemplation und bei den expressiven Medien ebenso, wie gewohnt.

Die Schreib-Retreats werden zunehmen, wie auch der Anteil der Stille zunehmen wird. Alles Andere ergibt sich. Danke für alle Inspiration. Ich erwähne viel zu selten, dass alle Gruppenteilnehmer*innen über die 35-40 Jahre, alle Einzelklienten, alle Peers, mit denen ich in Ausbildungsgruppen und Intervisionen und Supervisionen saß, alle Workshopleiter*innen, Therapeut*innen, Co-Leiter*innen dazu beigetragen haben, dass ich die geworden bin, die ich bin! Vor allem aber die Teilnehmerinnen selber, denn an Euch, mit Euch habe ich gelernt, wie ich vorgehen soll/darf und wie ich weitergehen könnte. EIN HOCH AUF EUCH! Nur wer lernen kann, kann auch lehren.

Bücherlisten folgen, damit Ihr sehen könnt, welches Material wir während der Projekte verwenden werden.

Alle meine Angebote haben stark ermutigenden Charakter. Selbst in zeitweise niederdrückenden Zeiten und Ereignisse sind Lichtinseln zu entdecken wie in uns selber auch. Viele Menschen arbeiten an solchen Lichtinseln. All diese zusammen ergeben ein recht beeindruckendes Feld!

Ich grüße Euch sehr herzlich!

Eure
Monika Jion

Kreatives und therapeutisches Schreiben lernen

Willkommen bei “Schreibfluss”, liebe schreibende Freundin, lieber schreibender Freund!

Schreibende benötigen einen geschützten, in achtsamer Weise definierten Raum, um sich frei ausdrücken zu können. Ebenso braucht der schreibende Mensch, der vielleicht noch gar nicht weiss, wie sehr sie zu dieser Zunft gehört, Weggefährten_innen und geschulte Anleitung wie ‘Heilsame Resonanz’ ©. Hier kannst Du tiefes Zuhören üben und erfahren.

Du kommst – wieder – in Fluss und entfaltest Deine ‘Wahre Stimme’, die nicht selten zu einer Berufung führt.

Meditation, interreligiös und interkulturell

Namaste! Willkommen im ‘Kleinen Tempel’ und überall, wo wir einander begegnen!

Du möchtest mit mir üben, im Sitzen, beim Gehen, Arbeiten, Essen und in der Kommunikation zu meditieren? Frieden zu schliessen mit Dir selber, unseren Mitwesen, Deinem und unseren Leben? Du möchtest friedenstiftend wirken auch an ‘unterversorgten Orten’? 

Suchst Du Gleichgesinnte, die eine authentische Meditationspraxis aufbauen und sich darüber austauschen möchten? Daran mitwirken, dass wir eine liebevolle Gemeinschaft werden, ohne Dogmatismus, mit klaren (Selbst-)verpflichtungen, die von allen entwickelt und getragen werden?

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