Über mich – Monika

Biographie Schreibfluss

Das Wort und die Stille sind meine Berufung: auf dem Papier, als gesungener Ton, im (Zwie-)Gespräch. Schreiben ist mein Weg zum Innehalten, zum Selbstausdruck und zur künstlerischen Entfaltung. Ich möchte dazu beitragen, dass Sie Ihre innere Stimme wieder hören und ernst nehmen, indem ich Sie für das Schreiben begeistere. Ich will insbesondere Frauen ermutigen, das Wort zu ergreifen, sich auszudrücken und sich Gehör zu verschaffen.
Warum Sie sich gerade von mir bei Ihrem Weg begleiten lassen sollten? Weil mir in 60 Lebensjahren fast kein Gefühl fremd geblieben ist und Sie sicher sein können, professionell aufgefangen zu werden – mit allem, was gerade in Ihnen aufsteigt und anklingt.

Worte sind meine Profession

Die Auseinandersetzung mit Worten und Wechseln prägten mich von meinem ersten Lebenstag im Jahr 1952 an: Zahlreiche Umzüge in der Kindheit und der Wechsel nach Madrid in der Jugend lehrten mich früh, flexibel zu kommunizieren. Meine Heimat fand ich im Klang der Stimme meiner Mutter, die mir viele Stunden lang vorlas. Und im Gesang, im Ton der Flöte.

Ein Studium der Germanistik und Romanistik enttäuschte meine Liebe zur Sprache, ich brach es ab. Neben Englisch, Französisch und Spanisch fand ich im Italienischen neue Ausdrucksmöglichkeiten – und suchte, mehr und mehr, den Kontakt zu meiner inneren Stimme. Lange Jahre ernährte ich als Fremdsprachensekretärin meine Tochter und mich von Büchern. Eine Psychoanalyse half mir, das verborgene innere Wort wieder zu entdecken – und damit die Liebe zum Schreiben.
Daraus wurde Profession.

Biographie Zen, Achtsamkeit & Peacemaking

Monika Winkelmann, geboren 1952, Mutter einer erwachsenen Tochter, geschieden seit 2019, hat 1980 mit 28 Jahren ihr erstes Meditationswochenende in Hamburg besucht. Diese tiefgreifende Erfahrung sowie ihr Leben als Alleinerziehende der Tochter Lisa, geb. 1984,  bewirkten, dass sie viele Jahre alleine praktizierte und ihr Schreiben intensivierte. Das Haus Siddharta in Bonn, wo Paul Köppler Achtsamkeitsmeditation nach Thich Nhat Hanh lehrte, wurde danach für mehr als fünf Jahre ihre spirituelle Heimat. Doch auch S.H. Dalai Lama zog ihr Interesse auf sich. 2008 meldete sie sich für ein siebentägiges Retreat mit dem Dalai Lama über Shanti Deva: ‚Die Leere’ in Hamburg an. Im Jahr darauf war es dann wieder der Dalai Lama, der sie nach Frankfurt zog, wo sie Bernie Glassman Roshi, dessen Bücher sie schon vorher zu studieren begann, traf. Bernie beeindruckte sie so tief, dass sie sich 2010 für ihr erstes Auschwitz-Bearing-Witness-Retreat anmeldete. Darauf sollten fünf weitere Retreats in Auschwitz folgen. Sie trat 2011 dem Zen Peacemaker Orden bei und besuchte seither zahlreiche Nicht-Wissen-Retreats, unter anderem in Lampedusa, Süd-Dakota, Griechenland, Bosnien/Herzegowina. In Süditalien/Nordsizilien organisierte sie im Januar 2020 die dritte Pilgerreise, nahm an zwei längeren Strassen-Retreats in Paris teil und organisierte ein Mini-Strassen-Retreat in Bonn sowie Peacemaker-Tage, Einführungen in Zen und Freie Buddhistische Meditation.

Bei Barbara Wegmüller Roshi legte sie 2011 die Laiengelübde ab, in 2014 erfolgte eine weitere Laienordination in der Rinzai-Zen-Linie bei Genjo Marinello Roshi in Seattle. Insgesamt verbrachte sie bei sieben Sesshins und Studienaufenthalten in Chobo-Ji, Seattle, mehrere Monate in fünf Jahren. Zudem organisierte sie für Marinello vier Sesshins bei Bonn und gründete und leitete die “Ohne Rang und Namen-Sangha” in Bonn. Seit März 2016 studierte und praktizierte sie ferner mit Michel Dubios Roshi, in 2018 mit dem ehemaligen Mönch und bekannten Dharma-Lehrer Christopher Titmuss, Frank DeWaele Roshi und Joan Halifax Roshi. In 2019 entdeckte sie für sich das Sitzen als Eremitin und korrespondierte, wie schon seit einigen Jahren, mit dem Dichter und Übersetzer Peter Levitt Sensei, während sie weiterhin Vorträge vor allem von Halifax und dem Dichter Norman Fischer Roshi hörte und an einer Praxisperiode (Angyo) mit Fischer teilnahm.

Im Mai 2020 beginnt der “Mindfulness Teacher Training Course” mit Christopher Titmuss, für den die Schriftstellerin und Sozialaktivistin sich angemeldet hat.

Jion – Sound of Compassion, so ihr Dharma-Name, leitet seit Jahren einen Zen Peacemaker Kreis in Bonn und ist dabei, den Zen- und Achtsamkeits-Kreis in Bonn zum Blühen zu bringen.

Als leidenschaftliche Gruppenleiterin und selbstständige Schreib-Therapeutin verhilft sie seit 30 Jahren Menschen, ihre innere Stimme zu finden und auszudrücken. Sie sieht ihren Weg stark geprägt vom Wechselspiel zwischen Wort und Stille und möchte Leuchtturm sein für die Menschen auf See und Land.

MONIKA WINKELMANN – LIEBE IN AKTION
Schriftstellerin. Zertifizierte Lehrerin des Kreativen Schreibens. Ausgebildete Gruppenleiterin.
Poesietherapeutin, Schreib-/Text-/-Berufungs-Coaching. Zwiegesprächs-Supervisorin.

  • 1999-2019 Leitung Schreibschule KALLIOPE
  • 2019-2022: Leitung der Poesiepädagogischen Ausbildung

 

  • (Zen-)Buddhistische Meditation, Zen-Tage, Sozial engagierter Buddhismus
    Seelsorgerische Begleitung
  • Mitglied der Zenpeacemaker Gemeinschaft
  • Mitglied in der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V.
  • Gründungs-Mitglied “weltoffen bonn – flüchtlingspolitisches forum”
  • Zen-Übungs-Weg, mit verschiedenen Zen-Meistern*innen und mit Via Integralis
  • Koordination von Pilgerfahrten (Lampedusa, Süditalien) und Pilgertagen (geplant: Hadamar, Dokumentationszentrum für Sinti und Roma)
Kreatives und therapeutisches Schreiben lernen
Meditation, interreligiös und interkulturell

Impressum

Datenschutz

Kontakt