Kommunikation

Die „Meditation der Kommunikation“ ist ein Steckenpferd von mir, auf dem ich seit Langem reite. Das meiste von dem, was ich mir selber gönne und anderen anbiete, hat mit dieser Kunst zu tun.

Kommunikation hat mit „Communio“ zu tun, Gemeinschaft. Etwas Gemeinsames erschaffen. Ein Feld aufbauen, auf dem etwas wachsen darf: Vertrauen? Sicherheit? Kreativität? Offenheit? Ehrlichkeit? Verständigung? Klarheit? Ideen? Spass, Freude, Kameradschaft?
Ich habe festgestellt, dass fast alles, was mich tief berührt und erfüllt, mit dem Geheimnis tiefen Zuhörens und Nicht-Wissen zu tun hat.

Schreiben

Ich höre mir selber und der Welt zu und schreibe aus der Resonanz heraus. Ich springe ins Ungewisse und lasse ihn tanzen, den Stift.

Ich lasse mich immer wieder von mir selber überraschen. Daher weiß ich nie, was ich schreiben werde. Wir spannend! Aber auch: wie risikoreich! Sich so einzulassen, das will geübt sein. Auch Deine Auftragsarbeiten, Bücher kannst Du so, in diesem Geist, schreiben. Allerdings gilt es, gewisse Spielregeln einzuhalten. Du glaubst, für Dich ist das nichts? Probiere es aus, komm‘!

 

Dialog/Zwiegespräch/Dyade

Welche Wonne, wenn zwei sich anschauen und es sprudeln lassen, einander und sich selber Raum gebend, wie in einem Tanz. Immer entsteht etwas Drittes, eine Neuschöpfung, jedoch nur, wenn wir es zulassen! Kann man das Zulassen lernen? Klar! In Therapie, Kunst, Natur, durch Spielen und Teilen, mit Neugier, Risikofreude und liebevoller Achtsamkeit. Welche Verzweiflung und Einsamkeit kann mich erfassen, wenn ich dich nicht verstehe, höre, wenn Du Dich verschließt, wenn nichts mehr fließt.

Durch Dyaden-Arbeit, die ich als eine Methode in Gruppen gerne verwende (jedeR spricht einige Minuten lang zu einem vorgegebenen Thema, dann Wechsel) entdecke ich mich und dich neu. Der Rahmen schenkt große Gebrogenheit.

Im Wesentlichen Zwiegespräch nach Prof. Möller, üben wir Regelmäßigkeit, Verläßlichkeit, Ritual in der Partnerschaft: Pro Woche 1 1/2 Stunden, störungsfrei, reserviert für die Partnerschaft. Wir geben unser sich ständig ändernden Selbstportrait und lauschen dem unseres Gegenübers. Ein wunderbarer Weg, die Sprache der Liebe zu üben!

 

Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg

Was für eine Entdeckung mit großen Möglichkeiten und Auswirkungen! Ich halte die GfK für DIE Methode der Konfliktlösung, und wo haben wir schon keine Konflikte! Nirgends habe ich mehr Transformation, Verständigung, Versöhnung erlebt als in der 5-jährigen Selbsterfahrungsgruppe und in den Trainingsgruppen, Ausbildungen, an denen ich teilnahm. „Die Sprache der Liebe“, in der Tat. Sie will gelernt, durchdrungen, geübt und erfahren werden. Verletzbarkeit stellt sich ein, wenn mir empathisch zugehört wird. Verständnis wächst, wenn ich das Ringen meiner diversen Gegenüber um Erfüllung ihrer vitalen Bedürfnisse nachvollziehen kann.

 

Kreis-Gespräch („Zu-Rate-Sitzen“ = Council)

Gemeinschaftsbildend wie jede gute Kreisarbeit. Aber verfeinert durch den spirituellen Raum, der mehr als Sicherheit und Geborgenheit bietet. Die Richtlinien wollen rezitiert, gelebt, geübt, durchdrungen werden. Die Widmungen (Absichten) zu Beginn und am Ende sind DIE Zutat, die „Council“ von anderen guten Kreisgesprächen unterscheidet. Hier leitet der Kreis, das Feld selber, aus dem Weisheit erwächst. Das kenne ich aber auch aus guter Kreisarbeit. Daher ist es wichtig zu üben, aber genauso wichtig ist es, kein Dogma entstehen zu lassen.

 

Kombinationen aus zum Beispiel „GfK und Zwiegespräch für Paare“ halte ich für segensreich. Ich habe diese Kombi Jahre lang in Gruppen angeboten und will es wieder tun. Übungen liebevoller Achtsamkeit und Schreiben flechte ich ein.

Termine

18. Juli 201919:30 / 21:30

„Still sitzen, zuhören, Einfühlung geben und nehmen“ – Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg

„Kleiner Tempel“, Monika Winkelmann
Eduard-Otto-Str. 4, 53129 Bonn
Kommunikation / Schreiben / Zen Meditation

Buddhas Lehre wird im achtfachen Pfad zum Ausdruck gebracht; einer der zu übenden Qualitäten ist „rechte Rede“. Wir stellen jedoch fest, wie herausfordernd es – ...

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