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24. Mai 2019 14:00 - 16:00

Evangelische Studentengemeinde Bonn – Andachtsraum

Königstr. 88, 53115 Bonn

Wie werden wir leben im Angesicht der bevorstehenden Klima- und ökologischen Krise? Besonders junge Menschen sind zurecht besorgt um den Erhalt unserer Erde. Die Klimaerwärmung schreitet immer weiter voran, täglich sterben hunderte Arten aus und Wissenschaftler_innen warnen vor weitreichenden, unumkehrbaren Folgen, die noch im Laufe dieses Jahrhunderts eintreten könnten. Werden wir selber, unsere Kinder und Kindeskinder überhaupt noch eine (lebenswerte) Zukunft haben?
Immer mehr Menschen fragen sich, wie sie der ungeheuer machtvollen Krise mit all den verzwickten Folgen eigentlich sinnvoll begegnen sollen oder wollen.

„Fridays for Future“, „Parents for Future“, „Oneworldsangha“, Ecodharma“… es gibt schon zahlreiche weltweite Graswurzel-Initiativen, die nicht mehr untätig zusehen können, wie die Lage beschönigt und „business as usual“ propagiert wird.

„Zen & Peacemaking Bonn“ und „Extinction Rebellion (XR) – Ortsgruppe Bonn“ setzen einen Startpunkt für alle, die mit uns Energie tanken und die obige Frage gemeinsam beantworten wollen.
Einsame, unterdrückte Trauer kann viel Kraft schlucken, weil die auftretenden Gefühle wie Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Wut, Ärger, Einsamkeit so machtvoll sein können. Wir möchten einen geschützten Raum („sacred space“) anbieten, stille Zeit im Schweigen, Zuhören und Teilen vom Herzen her. Alle Gefühle, jede Art von Trauer um wen oder was auch immer, wird willkommen geheißen. Vielleicht möchte eine_r von uns um ausgestorbene Tier- oder Pflanzen-Arten trauern…BITTE bring ein Symbol als Redestück für die Mitte mit.

Wenn wir unseren Gefühlen Raum geben, wird Hoffnung wieder keimen, und Ideen für konkrete Maßnahmen können entstehen, die uns mit Liebe und Zugehörigkeit verbinden.
Wahrscheinlich werden wir regelmäßige Kreis-Treffen anbieten.

Durch die Veranstaltung führt uns Monika Jion Winkelmann, 67 Jahre alt, mit einer erwachsenen Tochter. Sie ist 2011 dem Zen Peacemaker Orden (www.zen-und-peacemaking-bonn.de) beigetreten. Schon früher hatte sie buddhistische Meditation geübt, dann kamen regelmäßige, mehrtägige Zen-Retreats dazu, und Aktionen motiviert durch sozial-engagierten Buddhismus. Monika legte an Orten, an denen Genozide verübt worden sind, Zeugnis ab und ist mit meditativen Kreisgesprächen („Council“) seit 2011 in Bonn und woanders unterwegs. Ursprünglich ist Monika evangelisch, zog ins katholische Madrid und später Rheinland, heiratete einen Rheinländer und übte Achtsamkeit und mehr mit überwiegend asiatischen Lehrer_innen. Ihr Herz schlägt für Dichter_innen und alle (Lebens-) Künstler_innen und ist inter- oder trans-religiös.
Kreisarbeit, Heilung, Verständigung sind ihre großen Anliegen.