Aktuelles – auf einen Blick
• DIE SPRACHE DER VERBINDUNG: GewaltfreiER kommunizieren.
Mittwochs, 14-tägig, Dreierpack. 19:30-20:45. Noch am Bildschirm. Wenn mich jemand MIT Raum und Gruppen-Interesse engagiert, bin ich dabei. Es handelt sich um die SPRACHE DER VERBINDUNG. Diese ist, in bestimmten Situationen, wie wir alle wissen, eine Hohe Kunst.
Nächster Termin: 25.2.2026. Einstieg immer möglich, wir arbeiten praxisnah und nehmen uns Zeit, genau zu untersuchen, wo für jeden von uns die Gewalt beginnt und aufhört. Das ist nicht für alle gleich. Danach gehen wir auf einen anderen Tag zum Ausprobieren, evtl. Montag.
• TRAUERGRUPPE – fortlaufend. Mit Seelsorger Michael Kehren und Coach Monika Winkelmann.
Mittwochs, 18-19:30 zum Kennenlernen 3mal hintereinander: 25.3., 1.4., 8.4.2026. Danach 14-tägig. Die Teilnahme ist kostenfrei. Ort: Döllingerhaus, Baumschulallee 9 (8 Min. Fußweg vom Hinterausgang des Hauptbahnhofs)
• FÜRSORGE FÜR DEIN SCHREIBPROJEKT – Schreiben mit langem Atem
https://www.winkelmann-seminare.de/2025/12/07/projekt-fuersorge-tag-schreiben-mit-langem-atem-hybrid/Samstags, 9-18, alle 4-8 Wochen: 21.2., 18.4., 6.6.2026
Bist Du eine stabile Schreibpraxis aufgebaut hast, empfehle ich zwischendurch Einzel-Coachings, deren Länge Du selber bestimmen kannst (von 30 – max 120 Min.). Wenn ich an eine ehemalige Schreibstudentin denke, die im vergangenen Jahr ein zweibändiges Werk veröffentlicht hat, dann kann ich Dir sagen, dass selbst sie immer wieder mit Schreibblockaden zu kämpfen hatte, für deren Bearbeitung sie sich an dieser Sorte Workshops Zeit nahm.
Mein derzeitiger COACHING-TAG: FREITAG. Kontaktmöglichkeiten: Telefon, Whatsapp, Zoom, persönlich, z.B. in der Stadtbibliothek Bonn oder in der Lounge des Cafe LaRoc am Bonner Münster oder bei mir im „Raum für Wesentliches in Bonn/ Kessenich“.
OUTDOOR-COACHING beginne ich wieder, wenn das Wetter freundlicher ist. (Am Rhein, auf dem Friedhof, in/an der Kirche…)
ALLE THEMEN willkommen!
Meine lieben Freundinnen und Freunde des Heilsamen Schreibens, Hörens, Sprechens, Lesens. Und nicht zuletzt: Des Heilsamen Schweigens.
Liebe Gruppenteilnehmerinnen und -teilnehmer,
liebe interessierte Menschen!
Meiner persönlichen Arbeit lege ich derzeit zugrunde:
INSPIRATIONSQUELLEN
1. Reiner Maria Rilke
Dies überstanden haben, auch das Glück
freudig bestanden haben, still und gründlich.
Bald war die Prüfung stumm, bald war sie mündlich.
Wer schaute nicht verwundert her zurück?
Gekonnt hat‘s keiner, denn das Leben währt,
weils keiner konnte. – Aber der Versuche
Unendlichkeit. Das neue Grün der Buche
ist nicht so neu, wie was uns widerfährt.
Waldtaube gurrt. Und wieder scheint Dir ach
was du erlittest, wie noch unerlitten.
Der Vogel ruft. Du bist inmitten
des Vogelrufs. Zugleich erwacht und schwach.
2. Erster Schritt (und zweiter Schritt) der Anonymen Alkoholiker (und anderer Süchtiger):*) Die zwölf Schritte siehe unten
Für Januar : Schritt 1
Für Februar: Schritt 2
Wie das?
Die Suchtkrankheiten haben zugenommen, was leider zu erwarten war. Fast alle befreienden Wege, die ich selber als hilfreich erfahren habe -, biete ich an bzw. stelle mich bzw. Fertigkeiten, Methode, Trainings zur Verfügung. In einer Zwölf-Schritte-Selbsthilfe-Gruppe war ich für fünf Jahre. Damals war ich rund um die Fünfzig, hatte geheiratet und ein volles Berufsprogramm. Meine zeitweilige, nie ganz durchgehende Co-Abhängigkeit wurde mir bewusst, während ich viel „Inneres Kind“- Arbeit mit mir selber machte, mittels Schreiben. Es ist eine große Befreiung zu üben, freimütig über Schwächen, Impulse, schwer auszuhaltende Gefühle und schmerzhafte Erinnerungen zu sprechen, die eigene Resilie und Klugheit zu Wort zu bringen. Das Schreiben kann eine exzellente Vorbereitung dafür sein. Für manche von uns bleibt es eine zentrale Praxis oder wird sogar zur Berufung.
Da die meisten Schreibblockaden mit Gefühlsblockaden zu tun haben, die wir als Kinder und Jugendliche entwickeln mussten, um zu überleben (was definitiv eine kreative Leistung darstellt) habe ich während der achtzehn Jahre währenden (Frauen-)Schreibschule KALLIOPE immer mit dem Autobiographischen Schreiben begonnen. Dieses war dann das erste 5- tägige Modul. In den ersten Jahren, seit 1999, war noch ein Modul „ Kreatives Schreiben“ vorgeschaltet, gleichzeitig als Entscheidungs-Modul für die gesamte zweijährige Fortbildung. Darauf folgten die Module: (Selbst-)therapeutisches Schreiben, Kontemplatives Schreiben, Coming out der Künstlerin mit öffentlicher Lesung. Der Schwerpunkt meiner tiefen Erfahrung mit Schreib- und Gruppenprozessen ist in diesen Langzeitgruppen zu finden, die mich lehrten, Entwicklungsprozesse der Einzelnen wie der Gruppen zu lesen, anzustoßen und bewusst zu beeinflussen, zu beobachten, zu studieren und auszuwerten.
Unsere „Inneren Kinder“ haben oft das Spielen verlernt, und auch das Wünschen haben wir nachgeholt bzw. erinnert. Oft, weitaus öfter, als Sie denken, erinnerten sich stets einige, auch in anderen, längeren Schreibworkshops wie zum Beispiel den zahllosen Bildungsurlauben, wie ihr Tagebuch in fremde Hände gelangt war und wie mit den privaten Schätzen herabsetzend, höhnisch, verurteilend umgegangen wurde – ganz abgesehen von der eigentlichen Grenzüberschreitung. Briefe wurden gelesen, die nicht für die Augen anderer bestimmt waren. Verletzende Bemerkungen zu der wie auch immer gearteten „freien Rede“ wurden gezielt angebracht, oder zum Inhalt der Texte wurde etwas fallen gelassen, das den Schreibfluss der Autorin entweder nur hemmte oder für lange Zeit versiegen ließ. Erstaunlicherweise nicht für immer. Glücklicherweise suchte und fand das „schreibende Ich“ ungeahnte Nischen, sich ohne Gefahr auszudrücken, zum Beispiel in einer unleserlichen Schrift. Einmal durfte ich erleben, wie die Schreiberin selber ihre Schrift nicht mehr lesen konnte, so stark war die Verfremdung! Als sie den Grund dieser Unleserlichkeit erkannte und betrauert hatte, konnte sie das Übertriebene darin gehen lassen. Andere, wie ich selber, schickten ihr zartes, wütendes, reflektierendes Selbst in den Untergrund. Später würde ich in Fremdsprachen auswandern, die deutsche strenge Zensur, die sich gegen zwei Diktatoren wappnete, umgehend.
Während eines Schreibworkshops, den ich für Zenpeacemakerfreunde in den Niederlanden gab, stellte sich heraus, dass meine beiden deutschen Peers sich nicht bewusst gewesen waren, dass auch sie selber sich wesentlich deutlicher und vollständiger in Englisch ausdrücken konnten, nicht nur ich! Die niederländischen Freunde hingegen erinnerten auf einmal, wie in ihren Familien über Deutsche gedacht und gesprochen wurde. Viele Tränen waren geflossen, Umarmungen getauscht, wir kamen uns selber näher und den anderen.
Die HEILKRAFT DES KREATIVEN SCHREIBENS kann nicht oft und laut genug betont werden. Nicht jedeR wird sie erfahren können, denn unsere traumatisierten Anteile spüren sehr genau, was „ hochkommen“ darf und was nicht. Ich war immer wieder erstaunt, erschüttert, wie sehr ich mich als Leiterin darauf verlassen konnte, dass sich nur dasjenige Thema in den Texten zeigen würde, für dessen bewusste Bearbeitung die Seele im Jetzt und Hier bereit war.
Gerade wir Schreibenden, denen es um Authentizität, Heilung und Einklang geht, brauchen mehr, als wir es zugeben möchten, eine liebevolle, geduldige Begleitung, die optimal für sich selber Sorge tragen kann. Schreiben ist immer dialogisch, davon wusste Hilde Domin glänzend Zeugnis abzulegen, die in ihrer Poetik von der Anrufbarkeit des Numinosen schrieb. Wie uns ganz früh die Mutter ihre zärtlichen Wortmelodien eingab und später die Erlaubnis zu spielen und uns von ihr zu entfernen, so hatten und haben die Schriftsteller*innen ihre persönlichen Lektoren, die sich um sie kümmern und ihnen die Worte vom Mund abpflücken.
Dies einzusehen bedeutet in der heutigen Zeit, seit den Studien von Prof.Lutz von Werder**, von Ilse Orth** und Hilarion Petzold**), sich der Schreibgruppenbewegung anzuschließen. Vor einigen Tagen verspürte ich das Bedürfnis, Lutz von Werder anzurufen und erreichte ihn nicht. Dann probierte ich es bei seinem Kollegen Claus Mischon, der schwer erkältet ans Telefon ging und kaum sprechen konnte. Immerhin erfuhr ich soviel, dass sich das IKS=Institut für Kreatives Schreiben, Berlin, im Abwicklungsprozess befindet. Das bestürzte mich, ich trauere. Obwohl ich lange nichts mehr direkt mit dem Institut zu tun hatte. Für Mischon war es also kein Wunder, dass ich schon abgewickelt habe, weil meine Geschäfte so gut wie gar nicht mehr laufen.
Nun kann man fragen, halte ich hier noch einen Schein aufrecht? Ein Grund ist sicherlich, dass ich als ich Kind von Deutschen das Trauern erst spät gelernt habe, dann aber richtig. Damit meine ich, ich vermeide es nicht. Ich habe es studiert und praktiziert und vielen helfen können, ihrerseits diese Bereitschaft aufzubringen und inne zu halten, um Trauer, frische und alte, zuzulassen.
Und: Ein wenig verdiene ich noch mit meiner Kunst. Neulich sogar mal wieder 400 € für Text-Coaching. Also erzählt es ruhig weiter, wenn jemand feststeckt, mit einem Fachartikel, einer Masterarbeit, einem Buch oder sein/ihr Tagebuchprojekt umwandeln möchte in Literatur. Ich erkenne es, dass und wenn Ratsuchende schwanger sind mit Buch-Kindern, manchmal auch mit Mehrlingen. Oft auch mit etwas ganz Anderem. Meine Hebammentätigkeit ist schon oft parodiert worden…
In einer entsprechenden Atmosphäre von Kreativität, Vertrauen, Sicherheit, Wertschätzung und ehrlichem, wachen Interesse werden oft innerhalb der ersten drei Stunden längerer Workshops Gegebenheiten erinnert, die ewig verschüttet waren. Dass frühe Romane geschrieben und versteckt wurden, irgendwo im Kleiderschrank, ganz hinten. Der klare Berufswunsch zu schreiben wurde plötzlich erinnert, auch wenn oder gerade wenn entgegengesetzte Karrierewege eingeschlagen wurden.
Ich könnte seitenweise Beispiele liefern. Wichtiger ist mir heute und hier, das Fazit daraus zu ziehen und Ihnen und Euch zu präsentieren.
***
Kürzlich wurde ein technisches Problem behoben, und wir erhielten, zu unserer großen Freude und Überraschung, doch noch die drei aufgenommenen Videos der Dichter*innen- Lesung „ DIE WUNDE AUSCHWITZ POETISCH BERÜHREN“*** zur dem gleichnamigen Retreat: „Zehn Einkehrtage in Stille und Wort in Krakau und Auschwitz-Birkenau“.
Hier noch einmal die ANGEBOTE:
• DIE SPRACHE DER VERBINDUNG: GewaltfreiER kommunizieren. Mittwochs, 14-tägig, Dreierpack. 19:30-20:45. Noch am Bildschirm. Wenn mich jemand MIT Raum und Gruppen-Interesse engagiert, bin ich dabei. Es handelt sich um die SPRACHE DER VERBINDUNG. Diese ist, in bestimmten Situationen, wie wir alle wissen, eine Hohe Kunst.
11. und 25.2.2026. Einstieg immer möglich, wir arbeiten praxisnah und nehmen uns Zeit, genau zu untersuchen, wo für jeden von uns die Gewalt beginnt und aufhört. Das ist nicht für alle gleich. Danach gehen wir auf einen anderen Tag zum Ausprobieren, evtl. Montag.
• TRAUERGRUPPE – fortlaufend. Mit Seelsorger Michael Kehren und Coach Monika Winkelmann. Mittwochs, 18-19:30 zum Kennenlernen 3mal hintereinander: 25.3., 1.4., 8.4.2026. Danach 14-tägig weiter. Die Teilnahme ist kostenfrei. Ort: Döllingerhaus, Baumschulallee 9 (8 Min. Fußweg vom Hinterausgang des Hauptbahnhofs)
• FÜRSORGE FÜR DEIN SCHREIBPROJEKT – Schreiben mit langem Atem
https://www.winkelmann-seminare.de/2025/12/07/projekt-fuersorge-tag-schreiben-mit-langem-atem-hybrid/
Samstags, 9-18, alle 4-8 Wochen: 21.2., 18.4., 6.6.2026
Bist Du eine stabile Schreibpraxis aufgebaut hast, empfehle ich zwischendurch Einzel-Coachings, deren Länge Du selber bestimmen kannst (von 30 – max 120 Min.). Wenn ich an eine ehemalige Schreibstudentin denke, die im vergangenen Jahr ein zweibändiges Werk veröffentlicht hat, dann kann ich Dir sagen, dass selbst sie immer wieder mit Schreibblockaden zu kämpfen hatte, für deren Bearbeitung sie sich an dieser Sorte Workshops Zeit nahm.
Mein derzeitiger COACHING-TAG: FREITAG. Kontaktmöglichkeiten: Telefon, Whatsapp, Zoom, persönlich, z.B. in der Stadtbibliothek Bonn oder in der Lounge des Cafe LaRoc am Bonner Münster oder bei mir im „Raum für Wesentliches in Bonn/ Kessenich“.
OUTDOOR-COACHING beginne ich wieder, wenn das Wetter freundlicher ist. (Am Rhein, auf dem Friedhof, in/an der Kirche…)
ALLE THEMEN!!!
**) http://www.lutz-von-werder.de/
**) Textpraxis.net/sites/default/files/beitraege/ilse-orth-unsaegliches-sagbar-machen.pdf
**) Die neuen Kreativitätstherapien. Handbuch der Kunsttherapie. Band I und II.
Ich grüße Sie, Dich sehr herzlich und freue mich auf eine wohltuende Zusammenarbeit.
Monika Winkelmann
TEMPEL-NEWS
KULTIVIERUNG VON ACHTSAMKEIT
*Tägliches Sitzen und Gehen (außer Montags) in „Edlem Schweigen“.
*Samstags „Stille Kapelle“ (Manchmal auch nach 9 Uhr). JedeR sitzt, wie und wie lange er mag und kann. Hin und wieder liest eineR etwas vor.
*Studium von Büchern und Austausch
Interreligiöser bzw. Transreligiöser Dialog, bzw. Zusammenarbeit
22-Synagogen-im-Rhein-Sieg-Kreis-Projekt –
google.com/search?q=Blog+Monika+Winkelmann+22-Synagoen-Projekt&rlz=1C1CHZN_deDE967DE967& oq=Blog+Monika+Winkelmann+22-Synagoen-Projekt&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOTIJCAEQIRgKGKAB0gEJMjI4MjFqMGo3qAIAsAIA&sourceid=chrome&ie=UTF-8
Einkehrtage/Pilgerfahrten/Lesungen
https://www.winkelmann-seminare.de/wp-admin/post.php?post=14733&action=edit&lang=de
https://www.winkelmann-seminare.de/2025/10/19/22-synagogen-projekt-unkel-ortstermin-texte/
*)Die zwölf Schritte
Mitgliedern in Zwölf-Schritte-Gruppen wird empfohlen, auf freiwilliger Basis die Zwölf Schritte durchzuarbeiten, eine Bedingung für die Teilnahme an den Treffen ist das nicht.
Die Zwölf Schritte sind im Originalwortlaut urheberrechtlich geschützt, deshalb kann Wikipedia nur eine textliche Abwandlung veröffentlichen. Der Originalwortlaut der Schritte eins bis neun ist in der Vergangenheitsform, die Schritte zehn bis zwölf in der Gegenwartsform geschrieben, und wurde von den Urhebern als rückblickender Leitfaden ihrer eigenen Genesung/Gesundung verfasst.
Es folgt eine sinngemäße Abwandlung des Textes des Zwölf-Schritte-Programmes, wie er in den Zwölf-Schritte-Gruppen genutzt wird. Der Wortlaut unterscheidet sich häufig bei den einzelnen Gruppen (siehe beispielsweise AA, ACA, EA, NA, oder OA).
1. Anerkennen, dass man seinem eigenen Problem gegenüber machtlos ist. Das können beispielsweise Substanzabhängigkeit oder, je nach Thematik der Gruppe, auch andere Problematiken sein. Zugeben, dass man sein „tägliches Leben“ nicht mehr bewältigen kann.
2. Zum Glauben kommen, dass nur eine Macht, die größer als man selbst ist, die eigene geistige Gesundheit wiederherstellen kann. Ursprünglich wurde hier für „Macht, größer als man selbst“ das Wort „Gott“ eingeführt. Um die Gruppen aber auch nichtreligiösen Personen zu öffnen, wählte man die neue Formulierung.
3. Den Entschluss fassen, seinen Willen und sein Leben der Sorge Gottes, wie ihn jeder für sich versteht, anzuvertrauen.
4. Eine gründliche und furchtlose Inventur seiner selbst machen.
5. Vor sich selbst und gegenüber einem anderen Menschen sein begangenes Fehlverhalten eingestehen.
6. Die Bereitschaft, Verhaltensweisen, die das Leben behindern, von Gott entfernen zu lassen.
7. Demütig darum bitten, dass Gott sämtliche persönliche „chronische das Leben behindernde Verhaltensweisen“ beseitigt.
8. Auflistung aller Personen, denen man Unrecht getan und Schaden zugefügt hat, und die Bereitschaft und den Willen zur Wiedergutmachung entwickeln.
9. Wo immer möglich, diese Personen entschädigen, außer, wenn sie oder andere dadurch verletzt würden.
10. Die „innere Inventur“ fortsetzen und zugeben, wenn man im Unrecht ist.
11. Durch „Gebet und Besinnung“ versuchen (bzw. die Verbindung suchen), eine tiefe bewusste Beziehung zu Gott, wie ihn jeder für sich selbst versteht, zu verbessern und um die Erkenntnis beten, seinen Willen zu sehen und die Kraft, ihn umzusetzen.
12. Nach der nun erfahrenen „spirituellen Erweckung“ versuchen, die Botschaft (wie der Einzelne die Schritte für sich genutzt hat und weiter danach lebt) an andere Betroffene weiterzugeben und seinen Alltag nach den Grundsätzen der jeweiligen Zwölf-Schritte-Gruppe
***) Pfarrer Dr. Manfred Deselears, Buchautor, Gründer des Zentrums für Dialog und Gebet, Oswiecim, https://cdim.pl/de/inspirierte uns nun auch mit seinem dritten Buch zu Auschwitz: „Die Wunde Auschwitz berühren“ (2. „Und Sie hatten nie Gewissensbisse?“ – Die Biografie von Rudolf Höß, Kommandant von Auschwitz, und die Frage nach seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen. 3. Die Kreuzwegmeditation in Birkenau)
Rebbe Nachman: Der leere Stuhl
Suche stets das Gute
im anderen.
Konzentriere dich auf dieses Gute,
hebe es hervor und wandele so
sogar den Sünder zu Heiligen
Suche stets das Gute
in dir.
Konzentriere dich auf dieses Gute,
hebe es hervor und wandele so
Niedergeschlagenheit zur Freude
SPENDEN-AUFRUF
Ich erwähnte bereits öfter den Zusammenbrucht meines Geschäftes. Wer Jahrezehnte lang selbständig war wie ich, und dann direkt am Anfang der Pandemie keine Aufträge mehr erhielt von den Kooperationspartnern, sog. Trägern (Katholische Familienbildungsstätte, die meine Cash-Cow war; Bildungswerk für Friedensarbeit, in der ich eine Warteliste hatte bei den Bildungsurlaubsangeboten: „Kreativer schreiben – im Büro und anderswo“; die VHS, die ein kompliziertes Zoom-Programm anbot, das für mich nicht in Frage kam. Die Erzdiözese Aachen, über die ich Jahre lang mit den Frauen der kfd mehrtägige Schreibangebote machte („Schreiben heißt, mir nah zu sein“); die Akademie Remscheid, die ihre Angebote für Seniorinnen und Senioren plötzlich schloss, wohl wegen der baulichen Gegebenheiten; sogar das Waldhaus am Laacher See, dem ich als Dozentin ebenfalls dreißig Jahre ca. angehöre, hatte zwischenzeitlich enorme Schwierigkeiten, so daß ich in einem Jahr überhaupt kein Angebot (Schreib-Retreat) machen konnte; das „Poesiepädagogische Projekt“ lief nach drei Jahren aus, und die wunderbaren Seminarräume in der Joachimstraße, wo ich die letzten Jahre der Schreib- und Dialogwerkstatt für Kriegskinder und Kriegsenkel verbringen konnte, schloss seine Pforten. Eine fürchterliche Zeit – nicht nur für mich, sondern für viele! – traf mich in einer Zeit, die ohnehin voll von Abschieden war. – Nun habe ich neuen Schwung mit einem klaren, schmalen Angebot, doch ich benötige Ermutigung, materielle und emotionale oder andere praktische und freue mich daher besonders über kleine oder substantiellere finanzielle Unterstützung. – Wenige soziale buddhistisch engagierte Projekte werden bestehen bleiben. Da diese anscheinend so nach außen wirken, als könne fast jedeR sie auf die Beine stellen, werde ich sie mir besser oder überhaupt bezahlen lassen. Auch hierfür ist jede Anschubhilfe (eine neue und letzte website, schmal und fein, ist in Planung) sehr willkommen.
Ich danke herzlich im Voraus!
SPARKASSE KÖLN/BONN
DE55 3705 0198 0032 9013 40
AUSBLICKE
* Lutz von Werder: Über das IKS schreiben. Ein Nachruf.
*Jahresrückblick 2025
* Rilke Jahr feiern!
*Pilgerfahrten: Trier (nachgeholt), Utrecht (Etty-Hillesum-Haus), Hadamar (Euthanasie), mich weiter um das Thema „Fremdarbeiter“ kümmern und ggf. Orte aufsuchen. Das Thema ist immer noch tabuisiert, hörte ich.
Weitere Lesungen: Ladet uns/mich ein!
Danke für’s Lesen und für Eure Weiterempfehlungen!
Bleibt mir gewogen,
Eure
Monika