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Schreiben gehört natürlich dazu, zu den Möglichkeiten der Kommunikation, des Teilens, des Publizierens. Eine eher kurze, spontane Form, die meinen Bedürfnisse sehr entgegen kommt.
Die Erlaubnis zu sein, immer – für Jules Schelvis*
Im Schreiben, das für mich wie Atmen, wie Gehen, wie Schenken ist, drückt sich aus, was ich meine. Es drückt sich aus darin, wie ich die Augen aufschlage und was mir als Erstes über die Lippen kommt. Wie ich auf die Toilette gehe, vielleicht sogar freudig, heute, wo...
Öffne Deinen Körper
Mein Gesicht öffnet sich. Ich liebe dieses Empfinden tiefster Entspannung im Gesicht. Mein Lehrer sagt immer zu Beginn angeleiteter Meditationen: Öffne Deinen Körper. Wenn Du darüber nachdenkst, verstehst Du es nicht. Wenn Du sitzt, sehr wohl. Wir sind alle zu...
Schmerzmittel Realität: Adios Europa
Gerade machte ich einen kurzen Eintrag auf Facebook, in dem ich meine traurigen Gedanken zu Europa niederlegte. Ich erkannte urplötzlich, warum die Flüchtlingspolitik scheitert, ja scheitern muss. Wir sind nie Europa gewesen, sind es auch nicht geworden. Wir lernen...
Prayer into the heart of our own inner camps
My heart is aching. Control camp. Prison camp. Camp. Camp. Camp. Camp for human beings to live there - forever??? With their children? Teenagers? No opportunity to garden, to cook, to invite, to pay visits, no kindergarten, no schools, no perspectives for the young...
Geben – die erste Tugend
Eigentlich heißt es im Buddhismus nicht Tugend, sondern Vollkommenheit, und außerdem ist Tugend vielleicht nicht der treffende Begriff, sonst hätte man ihn ja gleich nehmen können. Mein Sprachgefühl und Menschenverstand sagen mir, nimm trotzdem „Tugend“, schließlich...
Gebete für Moria
Wir haben heute Gebete geschrieben, Texte, die wir auch in einer Lesung auf dem Marktplatz zum Besten geben wollen. JOANA SALOMOM, Medizinstudentin, höheres Semester "Lieber Gott, täglich lebe ich hier, aufgewachsen im absoluten Wohlstand. Immer satt, immer warm,...
Schreiben oder Leben?
Diese Frage hat mich lange beschäftigt: Musste ich doch mein Leben irgendwie so einrichten, dass Schreiben darin einen festen Platz fand. Diese Frage wird Dich zwar nie zur Gänze verlassen, aber ich sehe an dem Beispiel vieler und bei mir selbst, dass es zu schaffen...
Keine Angst vor Buddha
Ich erinnere mich, dass ich zu Beginn meiner Tätigkeit als „Bloggerin“ bei Ursache\Wirkung über das „Buddhistische Über-Ich“ schrieb: diese Instanz, die uns wie ein strenger Elternteil unter Druck setzt und uns unter Umständen zum Lügen verleitet. Nach den ungefähr...
Du kannst dich ändern – von einem Moment zum anderen
Es ist buchstäblich nie zu spät: Gestern noch habe ich den gleichen Fehler zum hundertsten Mal begangen. Ich habe ihn etwas gefragt, was ich aus Gründen des Respekts und der Diskretion nicht mehr fragen wollte. Ich habe das Eis so spät noch gegessen, im Wissen, dass...
Die Welt braucht unsere Langsamkeit
Wir machen es uns einfach nicht bewusst: wie sehr die Welt unsere Langsamkeit – im besten Sinne verstanden – braucht. Da wir die Welt sind, nicht als Ausdruck von Größenwahn und heroischer Einsamkeit, sondern im Wissen um unsere tiefe Zugehörigkeit zum Netz des...
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