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Schreiben gehört natürlich dazu, zu den Möglichkeiten der Kommunikation, des Teilens, des Publizierens. Eine eher kurze, spontane Form, die meinen Bedürfnisse sehr entgegen kommt.
Palermo – eine Geburtstagspilgerreise
Und was soll das sein – eine Geburtstagspilgerreise? Nachdem der spontan geplante US-Trip zu einem Zen-Sesshin und einem anschließenden Straßen-Retreat rund um meinen 70. Geburtstag nicht geklappt hatte (zu viele Unwägbarkeiten, auch wegen COVID), suchte ich nach...
Palermo und die Geflüchteten
Leider habe ich bislang noch nicht geschafft, mich diesem politisch, sozial und menschlich wichtigen Thema so zu widmen, wie ich es anstrebe. Vielleicht klappt es in meiner Rekonvaleszenzzeit nach der in Kürze anliegenden Operation. Je länger ich darüber nachdenke,...
Rechtes Streben: Gib nie auf – wirklich?
Wenn dies ein Appell an unsere Ausdauer sein soll, dann bin ich einverstanden. Die Ausdauer, den guten oder heilsamen aufgenommenen Faden immer wieder neu aufzunehmen, um ihn weiter zu verweben und ein tragfähiges Netz herzustellen. Das können und sollten wir üben und...
Hochherzigkeit und Großmut
In der letzten Zeit achte ich besonders darauf, welche alten deutschen Wörter mir in den Sinn kommen, die wir zum Teil gar nicht mehr verwenden oder durch englische Vokabeln ersetzt haben. Vielleicht erinnern wir uns, wie durch einen Schleier, daran, sie in...
Kontemplativ schreiben, leben, handeln – überall
Immer wieder erstaunt es mich, wie sich die „Drei Grundsätze“ der Zen Peacemaker, wie sie Bernie Glassman Roshi niedergelegt hat, auch auf die Künste anwenden lassen, hier: auf das Schreiben. Indem ich übe, das zu schreiben, was aktuell in mir lebendig ist, kommt der...
„Moltivolti“ Palermo
„Moltivolti“ ist italienisch und bedeutet „viele Gesichter“. Wenn die zwei Worte, wie hier, zusammengeschrieben sind, weist der Begriff sowohl auf ein sizilianisches Restaurant hin – übrigens in der Via G.M. Puglia, 21 – mit dem Zusatz „ethnic bar/cafeteria“, wie auch...
Massenvernichtungswaffen
Allein das Wort. Ich mag es gar nicht mehr schreiben. Es erschlägt unsere zarte Mundhöhle. Diese überlangen Wörter sind meist unheimlich, wollen Zeit sparen: Warum umständlich und zeitaufwendig erklären, was mit dem ersten Wortteil gemeint ist? Wer hat es erfunden,...
Nimm Platz, nimm wirklich Platz!
Auf diese einfache Ansage reduziere ich das Buch von Zoketsu Norman Fischer „Deinen Platz einnehmen – Der buddhistische Weg zum wirklichen Erwachsensein“. Der Satz sowie weitere Sätze aus dem Buch haben mir und anderen durch die ersten bangen Jahre der Seuche geholfen...
Was ich vom Dalai Lama lernte
Nun, da ich kein Buch darüber schreiben will oder kann, beschränke ich mich auf das Wesentliche. Das Wesentliche ist etwas, das uns so Mut machen müsste oder könnte, wenn wir nicht so eine geringe Meinung von uns selbst hätten. Jedes Wesen, das ihm begegnete, nennt er...
Nach innen lauschend verhandeln
Nach all dem schon Gesagten, Erlebten. Nach all dem Enttäuschten, Verzagten in uns. Nach all den Frustrationen, den Niederlagen könnten wir auf die Idee kommen, zu vergessen, dass alles zählt, alles zum Erfahrungsweg gehört. Wir müssen wohl wie junge Kinder tausendmal...
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